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Reifenrechner 2026: Reifengröße und Abrollumfang vergleichen

Von · Aktualisiert Juli 2026 · Geprüft 28. Juli 2026

Vergleichen Sie Referenz- und Wunschgröße geometrisch. Fahrzeugfreigabe, Felge, Last- und Geschwindigkeitsindex, Freigängigkeit und reale Tachoprüfung bleiben separat zu prüfen.

Schnelle BerechnungBeginnen Sie mit den wichtigsten Angaben. Zusätzliche Werte sind optional und verfeinern das Ergebnis.
mm

Erste Zahl des vorhandenen Reifencodes, beispielsweise 205 bei 205/55 R16.

%

Zweite Zahl des Reifencodes als Verhältnis von Seitenwandhöhe zu Reifenbreite in Prozent.

Zoll

Felgendurchmesser der Referenzgröße in Zoll, beispielsweise 16 bei R16.

mm

Reifenbreite der zu vergleichenden Wunschgröße in Millimetern.

%

Querschnittsverhältnis der Wunschgröße in Prozent.

Zoll

Felgendurchmesser der Wunschgröße in Zoll.

Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle1 Bereich
Optionale Geschwindigkeitsillustration 1 Feld
km/h

Optionale Tachoanzeige, für die das reine Umfangsverhältnis gezeigt wird. Das Ergebnis ist keine reale Tacho- oder Zulässigkeitsprüfung.

Vergleich der Reifengrößen

Nominale Umfangsdifferenz
Außendurchmesser: Referenz → Wunschgröße
Abrollumfang: Referenz → Wunschgröße
Umdrehungen je Kilometer
Bodenfreiheitsänderung
Nominale Geschwindigkeitsillustration
Was bedeutet das?
So wird der Rechner verwendet
  1. Reifencode übertragen — Bei 205/55 R16 stehen 205 für die Breite in Millimetern, 55 für die Seitenwandhöhe in Prozent der Breite und 16 für den Felgendurchmesser in Zoll.
  2. Referenz und Wunschgröße vergleichen — Der Rechner stellt nominalen Durchmesser, Umfang, Umdrehungen je Kilometer und die daraus abgeleitete Bodenfreiheitsänderung gegenüber.
  3. Zulässigkeit separat prüfen — Ein geometrisch ähnlicher Reifen ist nicht automatisch freigegeben. Prüfen Sie CoC, Zulassungsbescheinigung, ABE oder Gutachten sowie Felgenbreite, Einpresstiefe, Freigängigkeit, Tragfähigkeit und Geschwindigkeitsindex.
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Was zeigt der Reifenrechner?

Der Rechner vergleicht zwei Reifengrößen anhand ihrer nominalen Abmessungen. Er berechnet Seitenwandhöhe, Außendurchmesser, Umfang, Umdrehungen je Kilometer, Bodenfreiheitsänderung und eine rein geometrische Geschwindigkeitsillustration. Die Berechnung verwendet keinen pauschalen Belastungsfaktor und macht aus einer Umfangsdifferenz kein Freigabesignal.

exakte nominale GeometrieReferenz gegen Wunschgrößekeine TÜV-Ampel

Realer Abrollumfang, Tachovoreilung und technische Zulässigkeit hängen von Reifenmodell, Luftdruck, Last, Verschleiß, Felge, Fahrzeug und Genehmigungsunterlagen ab.

Vom Reifencode zum Größenvergleich

Reifengrößen über Durchmesser und Umfang vergleichenBreite, Querschnitt und Felge ergeben Außendurchmesser und Umfang; daraus folgen nominale Abweichungen bei Bodenfreiheit und Tachoanzeige.Reifencode in Geometrie übersetzenDurchmesser, Umfang und Tacho-Effekt zweier Größen vergleichen Ref.: 205/55 R16 Neu: 225/45 R17 +1,8 % UmfangTachoEffekt Geometrievergleich ersetzt keine Fahrzeugfreigabe
Die Formel beschreibt die unbelastete Nenngröße. Sie kennt weder das konkrete Reifenmodell noch die Genehmigung für Ihr Fahrzeug.

Formeln für Durchmesser, Umfang und Tacho-Effekt

Alle Zwischenergebnisse werden mit voller Präzision berechnet. Gerundet wird erst für die Anzeige.

Seitenwandhöhe = Reifenbreite × Querschnitt ÷ 100Der Querschnitt ist kein Millimeterwert, sondern ein Prozentanteil der Reifenbreite.
Außendurchmesser = 2 × Seitenwandhöhe + Felgendurchmesser × 25,4Die Felgengröße wird von Zoll in Millimeter umgerechnet.
Nominaler Umfang = π × AußendurchmesserDer reale dynamische Abrollumfang kann hiervon abweichen.
Nominale Geschwindigkeit Wunschgröße = Tachoanzeige × Umfang Wunschgröße ÷ Umfang ReferenzDas ist nur eine geometrische Illustration bei angenommener identischer Ausgangskalibrierung, keine Prüfung nach UNECE-Regelung Nr. 39 oder StVZO.

Was das Ergebnis aussagt und was nicht

ErgebnisBerechenbarNicht daraus ableitbar
Außendurchmesser und Umfangnominale Geometrie aus dem Reifencoderealer dynamischer Abrollumfang
Bodenfreiheitsänderunghalbe nominale DurchmesserdifferenzFreigängigkeit im Radhaus
Geschwindigkeitsillustrationreines Umfangsverhältnisgesetzeskonforme Tachoanzeige am Fahrzeug
Ähnliche Abmessungarithmetische Nähe zur ReferenzZulassung, ABE, CoC- oder TÜV-Freigabe

Beispiel: 205/55 R16 und 225/45 R17

Die Referenzgröße 205/55 R16 hat nominal rund 631,9 mm Außendurchmesser und 1.985,2 mm Umfang. Die Wunschgröße 225/45 R17 erreicht rund 634,3 mm und 1.992,7 mm.

Damit ist der nominale Umfang etwa 0,38 % größer, die rechnerische Bodenfreiheit steigt um rund 1,2 mm und bei einer eingegebenen Tachoanzeige von 100 km/h ergibt das reine Umfangsverhältnis rund 100,38 km/h. Das Beispiel ist reproduzierbar in den Regressionstests hinterlegt, aber keine Fahrzeugfreigabe.

Welche Angaben zusätzlich geprüft werden müssen

§ 36 StVZO verlangt, dass Maße und Bauart der Reifen zu Belastung und bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs passen. Welche Größen konkret zulässig sind, ergibt sich je nach Fahrzeug aus Zulassungsbescheinigung, CoC-Dokument, ABE oder Gutachten. Zusätzlich sind Felgenbreite, Einpresstiefe, Tragfähigkeitsindex, Geschwindigkeitsindex und die tatsächliche Freigängigkeit zu prüfen.

Den gemessenen Kraftstoff- oder Stromverbrauch ordnen Sie im Fahrzeug-Verbrauchsrechner ein. Laufende Fahrtkosten gehören in den Fahrkostenrechner; ein Wert-Szenario bleibt Aufgabe des Restwertrechners.

Geometrievergleich dokumentieren und rückprüfen

Speichern Sie Referenz- und Kandidatencode, alle drei zerlegten Maße, die eingegebene Tachoanzeige und das Berechnungsdatum gemeinsam. Eine Rückprobe bildet zweimal die Seitenwand aus Breite und Querschnitt, addiert den in Millimeter umgerechneten Felgendurchmesser und multipliziert den Außendurchmesser mit π. Erst aus dem Umfang entstehen Umdrehungen je Kilometer und die rein theoretische Geschwindigkeitsillustration.

Die Nominalwerte berücksichtigen weder Luftdruck, Last, Verschleiß, Reifenmodell noch dynamische Verformung. Eine kleine rechnerische Abweichung ist daher keine Zulässigkeitsampel. Dokumentieren Sie CoC, Zulassungsbescheinigung, ABE oder Gutachten sowie Felgenbreite, Einpresstiefe, Last- und Geschwindigkeitsindex und Freigängigkeit als getrennte Nachweise. Eine reale Tachoprüfung kann nicht durch die Umfangsformel ersetzt werden. Prüfen Sie jede Kandidatengröße erneut mit den konkreten Fahrzeugunterlagen und vollständig gültigen Nachweisen. Die Berechnung bleibt lediglich ein Geometrievergleich.

Häufige Fragen

Welche Umfangsabweichung ist erlaubt?

Es gibt keinen universellen Prozentwert, der allein aus zwei Nenngrößen eine Zulässigkeit erzeugt. Entscheidend sind Fahrzeugunterlagen, Genehmigung, reale Messwerte und die Anforderungen an das Geschwindigkeitsmessgerät.

Warum verwendet der Rechner keinen Faktor 0,97?

Ein pauschaler Faktor würde Reifenmodell, Last, Druck und Betriebszustand scheinpräzise zusammenfassen. Der Rechner zeigt deshalb bewusst die nachvollziehbare nominale Geometrie.

Berücksichtigt der Rechner Felgenbreite und Einpresstiefe?

Nein. Diese Daten betreffen Radposition und Freigängigkeit und benötigen ein separates fahrzeug- und felgenspezifisches Prüfmodell.

Quellen und Grundlagen

Allgemeine Anforderungen an Maße, Bauart, Tragfähigkeit und Geschwindigkeitskategorie von Fahrzeugreifen.

§ 36 StVZO

StVZO § 57 regelt Geschwindigkeitsmessgeräte. Die geometrische Reifenrechnung ersetzt keine fahrzeugbezogene Prüfung der Anzeige.

StVZO § 57

UNECE-Regelung Nr. 39 ist die technische Genehmigungsgrundlage für Geschwindigkeitsmessgeräte; der Rechner bildet deren Prüfverfahren nicht nach.

UNECE WP.29 – Regulation No. 39

Aktualisiert Juli 2026 · Zur Methodik
Der Rechner vergleicht ausschließlich die nominale metrische Reifengeometrie. Er berechnet keinen belastbaren realen Abrollumfang und trifft keine Zulässigkeits-, Freigängigkeits-, Tacho- oder TÜV-Entscheidung.