Pelletheizungs-Rechner: Bedarf, Kosten und Lager
Brennstoff, Hilfsstrom, Lieferung, Wartung, Schornsteinfeger und weitere Kosten werden getrennt ausgewiesen.
Wählen Sie Wärmebedarf und Betrieb, Lieferrechnung oder Lagerplanung. Die Modi beantworten unterschiedliche Fragen und verwenden nur die dafür vorgesehenen Ergebniszeilen.
Jährlich benötigte Nutzwärme für Raumheizung und gegebenenfalls Warmwasser. Nicht mit Brennstoffenergie oder einem Energieausweiswert verwechseln.
Heizwert des tatsächlich angebotenen Pelletprodukts in kWh je kg. Verwenden Sie Produktdaten in derselben Bezugsbasis wie Ihre Planung.
Jahresnutzungsgrad des gesamten Heizsystems in Prozent; kein Kesselwirkungsgrad aus einem einzelnen Prüfpunkt.
Ihr konkreter Preis je Tonne auf derselben Brutto- oder Nettobasis wie Lieferkosten und weitere Positionen. Der DEPI-Wert ist nur ein datierter Vergleich.
Jährlicher Stromverbrauch von Fördersystem, Regelung, Pumpen und weiterer Anlagentechnik.
Arbeitspreis je kWh für den Hilfsstrom. Grundpreis und allgemeine Haushaltskosten nicht doppelt ansetzen.
Geplanter Pelletbedarf eines vollständigen Jahres in Tonnen, unabhängig vom aktuell vorhandenen Bestand.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle5 Bereiche
Lieferrechnung 2 Felder
Tatsächlich gelieferte oder angebotene Pelletmenge in Tonnen für die Rechnungsprüfung.
Separat ausgewiesene Liefer-, Einblas- oder Anfahrtkosten dieser Lieferung.
Laufende Kosten 3 Felder
Jährliche Wartungskosten laut Vertrag, Angebot oder eigener dokumentierter Annahme.
Jährliche Kosten für Schornsteinfeger, Messung oder Prüfung, soweit sie zur betrachteten Anlage gehören.
Weitere jährlich wiederkehrende Anlagenkosten, die noch nicht in Wartung, Prüfung oder Hilfsstrom enthalten sind.
CO₂ und Preisvergleich 4 Felder
Optionaler dokumentierter Emissionsfaktor für Pellets in kg je kWh. Nur Werte mit klarer Systemgrenze eintragen.
Optionaler Emissionsfaktor für den Hilfsstrom in kg je kWh, passend zum betrachteten Strommix und Zeitraum.
Datierter Vergleichspreis je Tonne. Er wird nur Ihrem eingegebenen Lieferpreis gegenübergestellt und nicht als stiller Ersatz verwendet.
Stichtag des Preisbenchmarks, damit der Vergleich später noch nachvollziehbar bleibt.
Lagerplanung 4 Felder
Aktuell tatsächlich nutzbarer Lagerbestand in Tonnen.
Menge, die nach der Planung als Sicherheitsreserve im Lager verbleiben soll.
Nutzbare, nicht nur geometrische Lagerkapazität in Tonnen. Bauliche und sicherheitstechnische Eignung wird nicht geprüft.
Größte praktisch oder vertraglich mögliche Liefermenge je Anlieferung.
Dokumentation 1 Feld
Datum oder eindeutiger Stand des Angebots, Produktdatenblatts oder der Lageraufnahme.
Ergebnis, Rechenweg und Aussagegrenze
- Produktwert übernehmen — Nutzen Sie den Heizwert aus der Produktspezifikation und einen zur Anlage passenden Jahresnutzungsgrad.
- Lieferpreis selbst eintragen — Der datierte Benchmark ist nur Kontext und ersetzt nicht Ihr regionales Angebot.
- Lager realistisch beschreiben — Bestand, Reserve, nutzbare Kapazität und maximale Liefermenge werden in Tonnen eingegeben.
Wie viele Tonnen Pellets werden benötigt?
Pelletbedarf entsteht aus jährlicher Nutzwärme geteilt durch Produkt-Heizwert und Jahresnutzungsgrad. Die Kostenbilanz ergänzt Ihren Preis je Tonne, Hilfsstrom, Lieferung, Wartung, Schornsteinfeger und weitere Kosten.
Im Lagerpfad werden Kaufbedarf und Mindestlieferungen unabhängig davon berechnet.
Pelletbedarf und Kosten
Alle Produkt-, Preis- und Emissionswerte bleiben sichtbar.
Ein Benchmark wird nur neben Ihrem Preis angezeigt.
Energie- und Kostenkette
Kontrollbeispiel für Pelletbedarf und Jahreskosten
| Schritt | Wert | Kontrolle |
|---|---|---|
| Nutzwärme | 18.000 kWh/Jahr | Eingegebener Bedarf |
| Pelletbedarf | 4,412 t/Jahr | 18.000 ÷ (4,8 × 0,85) |
| Brennstoffkosten | 1.712,16 € | 4,412 t × 388,09 €/t |
| Bekannte Jahreskosten | 2.097,66 € | Mit Lieferung, Hilfsstrom, Wartung und Prüfung |
Vom Nutzwärmebedarf zur Liefer- und Kostenplanung
Das Kontrollbeispiel rechnet 18.000 kWh Nutzwärme mit 4,8 kWh Heizwert je Kilogramm und 85 Prozent Jahresnutzungsgrad. Daraus folgen rund 4,412 Tonnen Pellets. Bei 388,09 Euro je Tonne ergeben sich 1.712,16 Euro Brennstoffkosten. Nach 50 Euro Lieferung, 55,50 Euro Hilfsstrom, 200 Euro Wartung und 80 Euro Prüfung liegen die bekannten Jahreskosten bei 2.097,66 Euro. Jede Zahl ist eine Eingabe oder eine daraus nachvollziehbare Rechenstufe, keine Marktprognose.
Der Heizwert muss zum konkreten Produkt und zur verwendeten Einheit passen. Der Jahresnutzungsgrad beschreibt das Gesamtsystem über den betrachteten Zeitraum und ist nicht mit einem Kesselwirkungsgrad unter Prüfbedingungen gleichzusetzen. Feuchte, Teillast, Verteilung, Speicherverluste und Betriebsweise können den realen Brennstoffbedarf verändern. Eine Lieferrechnung wird deshalb getrennt geprüft: gelieferte Tonnen mal Angebotspreis plus ausgewiesene Lieferkosten.
Für die Lagerplanung werden Jahresbedarf, aktueller Bestand, gewünschte Reserve, nutzbare Kapazität und maximale Liefermenge zusammengeführt. Das Ergebnis ist eine Mengenplanung, keine Freigabe für Lagerraum, Brandschutz, Belüftung oder Austragungstechnik. Volumen und Tonnen dürfen nur mit einem zum Produkt passenden Schüttdichte- oder Lieferwert verbunden werden; der Rechner erfindet dafür keinen universellen Umrechnungsfaktor.
Heizsysteme auf derselben Wärmebasis vergleichen
Für einen fairen Systemvergleich muss dieselbe jährliche Nutzwärme zugrunde liegen. Der Heizungsvergleich-Rechner trennt Betrieb, Investition und Lebenszyklus, während der Heizölkosten-Rechner einen anderen Brennstoffpfad mit eigenen Mengen und Preisbestandteilen abbildet. Gasangebote können unabhängig im Gaskosten-Rechner geprüft werden. Pelletmenge, Hilfsstrom, Lieferung und laufende Anlagenkosten bleiben dabei eigenständige Positionen.
Preisvergleich, Emissionen und Datenstand
Ein Preisbenchmark ist nur eine datierte Vergleichsgröße. Maßgeblich für die Bestellung sind Produktqualität, Liefermenge, Lieferbedingungen und das konkrete Angebot. Soll ein Szenarioband entstehen, bleibt der Pelletbedarf konstant, während Preis oder Jahresnutzungsgrad jeweils einzeln variiert werden. Werden Bedarf, Wirkungsgrad und Preis zugleich geändert, lässt sich die Ergebnisdifferenz keiner einzelnen Ursache mehr zuschreiben.
Optionale Emissionswerte werden nur mit eingegebenen Faktoren berechnet. Ein Pelletfaktor und ein Stromfaktor können unterschiedliche Systemgrenzen haben und dürfen nicht ohne Dokumentation addiert oder mit Lebenszykluswerten verglichen werden. Das Ergebnis entscheidet weder über Nachhaltigkeitsanforderungen noch über Förderung. Speichern Sie Produktdatenblatt, Preisstand, Lieferangebot, angenommene Nutzwärme und alle laufenden Kosten zusammen mit der Rechnung.
Plausibilitätskontrolle vor der Lieferplanung
Prüfen Sie, ob Heizwert, Produktmenge und Preis dieselbe Qualitäts- und Lieferbasis haben. Der errechnete Jahresbedarf sollte mit vorhandenen Lieferbelegen oder einem gleich abgegrenzten Verbrauchsjahr verglichen werden. Berücksichtigen Sie bei der Bestellung, dass rechnerischer Bedarf, nutzbare Lagerkapazität und maximal mögliche Liefermenge drei verschiedene Größen sind. Rundungen erfolgen erst bei der tatsächlich kaufbaren Einheit und dürfen eine bauliche Lagerprüfung nicht ersetzen.
Verwendet der Rechner automatisch den DEPI-Preis?
Nein. Der Benchmark wird nur angezeigt. Gerechnet wird mit Ihrem eingegebenen Lieferpreis.
Sind Pellets CO₂-neutral?
Der Rechner macht keine pauschale Neutralitätsaussage. Emissionen werden nur mit expliziten Faktoren und einer benannten Grenze berechnet.
Wie wird die Zahl der Lieferungen berechnet?
Der verbleibende Kaufbedarf wird durch die kleinere Größe aus freier Lagerkapazität und maximaler Liefermenge geteilt und aufgerundet.
Quellen und Grundlagen
Der DEPI-Durchschnitt für sechs Tonnen lag im Juli 2026 bei 388,09 €/t. Dieser datierte Marktwert dient nur als Vergleich und ersetzt kein konkretes Lieferangebot.
DEPI: Pelletpreis und WirtschaftlichkeitHeizwert, Wassergehalt, Asche und Qualitätsklasse müssen zum tatsächlich angebotenen Pelletprodukt und dessen Nachweisen passen.
DEPI: Pelletqualität und Kennwerte