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Standby-Kostenrechner: Geräte messen und Maßnahmen vergleichen

Von · Aktualisiert Juli 2026 · Geprüft 28. Juli 2026

Messen oder dokumentieren Sie den Ausgangsverbrauch und vergleichen Sie eine konkrete Alternative. Der Eigenverbrauch von Timer oder Smart Plug wird der Alternative vollständig zugerechnet.

Schnelle BerechnungBeginnen Sie mit den wichtigsten Angaben. Zusätzliche Werte sind optional und verfeinern das Ergebnis.

Wählen Sie für alle Geräte entweder eine Leistungsrechnung oder eine gemessene Energiemenge als Ausgangsbasis.

€/kWh

Brutto-Arbeitspreis Ihres Stromtarifs in Euro je kWh; Grundpreis und Boni gehören nicht in dieses Feld.

Kurze Bezeichnung für Gerät 1, damit Ausgang und Maßnahme im Ergebnis eindeutig zugeordnet bleiben.

Anzahl bau- und nutzungsgleicher Geräte, für die dieselben Werte von Gerät 1 gelten.

Dokumentiert den betrachteten Betriebszustand von Gerät 1; die Auswahl ersetzt keine Messung.

W

Mittlere gemessene Leistung des Ausgangszustands von Gerät 1 in Watt, nicht die maximale Typenschildleistung.

h

Tägliche Dauer des Ausgangszustands von Gerät 1; aktive Nutzung und Bereitschaft nicht doppelt zählen.

kWh

Am Messgerät abgelesene Energie von Gerät 1 für genau die unten angegebene Messdauer.

h

Dauer der Energiemessung von Gerät 1 in Stunden; sie muss zum eingegebenen kWh-Wert passen.

Nur „Ja“ wählen, wenn die Messung typische Nutzungs-, Ruhe- und Schaltphasen von Gerät 1 abbildet.

Zahl der Tage pro Jahr, an denen der betrachtete Zustand von Gerät 1 tatsächlich vorkommt.

W

Verbleibende mittlere Leistung von Gerät 1 nach der Maßnahme; bei vollständiger Trennung kann sie 0 W betragen.

h

Tägliche Dauer des verbleibenden Alternativzustands von Gerät 1 nach der Maßnahme.

Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle6 Bereiche
Gerät 1 – Maßnahme 3 Felder
W

Eigenverbrauch eines Smart Plugs, Timers oder anderen Steuergeräts für Gerät 1 in Watt.

h

Tägliche Betriebsdauer des Steuergeräts für Gerät 1; oft sind 24 Stunden relevant.

Einmalige Anschaffungskosten der Abschalt- oder Steuermaßnahme für Gerät 1.

Gerät 2 – Ausgang 9 Felder

Kurze Bezeichnung für Gerät 2, damit Ausgang und Maßnahme im Ergebnis eindeutig zugeordnet bleiben.

Anzahl bau- und nutzungsgleicher Geräte, für die dieselben Werte von Gerät 2 gelten.

Dokumentiert den betrachteten Betriebszustand von Gerät 2; die Auswahl ersetzt keine Messung.

W

Mittlere gemessene Leistung des Ausgangszustands von Gerät 2 in Watt, nicht die maximale Typenschildleistung.

h

Tägliche Dauer des Ausgangszustands von Gerät 2; aktive Nutzung und Bereitschaft nicht doppelt zählen.

kWh

Am Messgerät abgelesene Energie von Gerät 2 für genau die unten angegebene Messdauer.

h

Dauer der Energiemessung von Gerät 2 in Stunden; sie muss zum eingegebenen kWh-Wert passen.

Nur „Ja“ wählen, wenn die Messung typische Nutzungs-, Ruhe- und Schaltphasen von Gerät 2 abbildet.

Zahl der Tage pro Jahr, an denen der betrachtete Zustand von Gerät 2 tatsächlich vorkommt.

Gerät 2 – Alternative 5 Felder
W

Verbleibende mittlere Leistung von Gerät 2 nach der Maßnahme; bei vollständiger Trennung kann sie 0 W betragen.

h

Tägliche Dauer des verbleibenden Alternativzustands von Gerät 2 nach der Maßnahme.

W

Eigenverbrauch eines Smart Plugs, Timers oder anderen Steuergeräts für Gerät 2 in Watt.

h

Tägliche Betriebsdauer des Steuergeräts für Gerät 2; oft sind 24 Stunden relevant.

Einmalige Anschaffungskosten der Abschalt- oder Steuermaßnahme für Gerät 2.

Gerät 3 – Ausgang 9 Felder

Kurze Bezeichnung für Gerät 3, damit Ausgang und Maßnahme im Ergebnis eindeutig zugeordnet bleiben.

Anzahl bau- und nutzungsgleicher Geräte, für die dieselben Werte von Gerät 3 gelten.

Dokumentiert den betrachteten Betriebszustand von Gerät 3; die Auswahl ersetzt keine Messung.

W

Mittlere gemessene Leistung des Ausgangszustands von Gerät 3 in Watt, nicht die maximale Typenschildleistung.

h

Tägliche Dauer des Ausgangszustands von Gerät 3; aktive Nutzung und Bereitschaft nicht doppelt zählen.

kWh

Am Messgerät abgelesene Energie von Gerät 3 für genau die unten angegebene Messdauer.

h

Dauer der Energiemessung von Gerät 3 in Stunden; sie muss zum eingegebenen kWh-Wert passen.

Nur „Ja“ wählen, wenn die Messung typische Nutzungs-, Ruhe- und Schaltphasen von Gerät 3 abbildet.

Zahl der Tage pro Jahr, an denen der betrachtete Zustand von Gerät 3 tatsächlich vorkommt.

Gerät 3 – Alternative 5 Felder
W

Verbleibende mittlere Leistung von Gerät 3 nach der Maßnahme; bei vollständiger Trennung kann sie 0 W betragen.

h

Tägliche Dauer des verbleibenden Alternativzustands von Gerät 3 nach der Maßnahme.

W

Eigenverbrauch eines Smart Plugs, Timers oder anderen Steuergeräts für Gerät 3 in Watt.

h

Tägliche Betriebsdauer des Steuergeräts für Gerät 3; oft sind 24 Stunden relevant.

Einmalige Anschaffungskosten der Abschalt- oder Steuermaßnahme für Gerät 3.

CO₂-Bilanz 6 Felder

Aktiviert eine optionale Emissionsdifferenz; ohne dokumentierten Faktor bleibt die Ausgabe bewusst aus.

g CO₂/kWh

Emissionsfaktor in g CO₂ je kWh für die gewählte Strom-Systemgrenze.

Datenjahr des verwendeten Emissionsfaktors, nicht automatisch das Nutzungsjahr des Geräts.

Beschreibt, ob der Faktor etwa Strommix, Verbrauch oder Erzeugung und welche Emissionsstufen umfasst.

Herausgeber oder Datensatz, aus dem der eingegebene Emissionsfaktor stammt.

Kennzeichnet den Faktor als vorläufig, endgültig oder als eigene Annahme.

Ausgang, Alternative und Nettoersparnis

Ausgangskosten oder Ausgangsenergie
Ausgangs- und Alternativenergie
Nettoersparnis oder Mehrverbrauch
Einfache Amortisation
Optionale CO₂-Differenz
Was bedeutet das?
So wird der Rechner verwendet
  1. Messung vor Watt-Schätzung — Nutzen Sie möglichst einen repräsentativen Messwert. Bei Watt × Zeit muss die eingegebene Leistung den tatsächlichen Betriebszustand abbilden.
  2. Alternative vollständig eintragen — Berücksichtigen Sie Restleistung, verbleibende Stunden und den Eigenverbrauch eines Timers oder Smart Plugs.
  3. Gerätefunktion zuerst prüfen — Router, NAS, Sicherheits-, Heizungs-, Aquarium-, Medizin- und Geräte mit Nachlauf oder Reinigungszyklen dürfen nicht pauschal abgeschaltet werden.
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Was kostet Standby wirklich?

Der Rechner summiert den Bereitschafts- oder Dauerverbrauch von bis zu drei Geräten aus Messung oder Watt × Zeit. Eine Alternative enthält ausdrücklich Restverbrauch, Smart-Plug-/Timer-Verbrauch und Anschaffungskosten.

Messung oder LeistungSteuergerät mitgerechnetnegative Ersparnis sichtbar

Eine Abschaltmaßnahme spart nur dann netto Energie, wenn Alternative und Steuergerät zusammen weniger verbrauchen als der Ausgangszustand.

Formeln für Standby und Maßnahme

Jedes Gerät wird zunächst separat und anschließend als Gesamtbilanz gerechnet.

Leistungsbasierte EnergieAnzahl × Watt × Stunden/Tag × Tage/Jahr ÷ 1.000
Repräsentative MessungMess-kWh ÷ Messstunden × 24 × Tage/Jahr × Anzahl
AlternativeAlternative Leistung × Alternative Stunden + Steuergeräteverbrauch
NettoersparnisAusgangsenergie − Alternativenergie
Einfache AmortisationAnschaffungskosten ÷ positive jährliche Kostenersparnis
Optionale CO₂-DifferenzNetto-kWh × dokumentierter g-CO₂/kWh-Faktor ÷ 1.000

Negative Nettoersparnis bleibt als Mehrverbrauch sichtbar; eine nicht repräsentative Messung wird nicht automatisch auf ein Jahr hochgerechnet.

Ausgang und Alternative vollständig bilanzieren

Standby-Maßnahme als vollständige BilanzDer Ausgangsverbrauch wird mit einer Alternative verglichen, die auch Steuergerät, Restverbrauch und Investition enthält.Standby: Ausgang gegen MaßnahmeSteuergerät und Anschaffung vollständig mitrechnenAusgangWStandby-Leistungmal Stunden und TageJahres-kWhmal StrompreisAlternativeRest-Standbyoder 0 W+TimerEigenverbrauchEnergie plus Anschaffungüber NutzungsdauerKosten vorher-Kosten nachher=Ersparnis
Der Verbrauch des Steuergeräts wird der Alternative zugerechnet, nicht als kostenlose Technik behandelt.

Standby-Grenzwerte sind keine Verbrauchsgarantie

Die EU-Ökodesign-Verordnung setzt Anforderungen für bestimmte Produktgruppen und Betriebszustände. Sie ersetzt keine Messung Ihres konkreten Geräts, und nicht jedes dauerhaft aktive Gerät ist bloß vermeidbarer Standby.

Die CO₂-Ausgabe ist standardmäßig deaktiviert. Sie erscheint nur mit sichtbar dokumentiertem Faktorjahr, Systemgrenze, Quelle und Status.

Kontrollbeispiel für ein Gerät im Bereitschaftsbetrieb

KennzahlWertEinordnung
Leistung1 Wkonkreter Betriebszustand, nicht Typenschildleistung
Bereitschaftszeit20 Stunden pro Tag365 Tage pro Jahr
Ausgangsverbrauch7,3 kWh pro Jahr1 W × 20 h × 365 ÷ 1.000
Strompreis0,37 €/kWheditierbarer April-2026-Startwert
Jahreskosten2,70 €vor einer Abschaltmaßnahme
Alternativeebenfalls 7,3 kWhkeine Nettoersparnis und keine Amortisation

Messen, Betriebszustand benennen und Zeitraum prüfen

Ein Wattwert ist nur dann aussagekräftig, wenn klar ist, welchen Zustand er beschreibt: Bereitschaft, Netzwerkbereitschaft, Schein-Aus, Dauerbetrieb oder eine notwendige Schutzfunktion. Multiplizieren Sie nicht die maximale Typenschildleistung mit der Standby-Zeit. Besser ist eine repräsentative Messung über mehrere typische Nutzungs- und Ruhephasen.

Kurze Messungen können Updatezyklen, Nachlauf, Kühlung oder saisonale Betriebsweisen verpassen. Dokumentieren Sie Gerät, Messdauer, Datum, angezeigte kWh und die beobachtete Nutzung. Der Stromkosten-Geräte-Rechner eignet sich für aktive Betriebsphasen und mehrere Leistungszustände; der Standby-Rechner bleibt auf kleine Dauerlasten und konkrete Abschaltmaßnahmen begrenzt.

Im Beispiel entstehen aus 7,3 kWh bei 37 ct/kWh genau 2,701 €. Die Anzeige rundet auf 2,70 €, während intern mit dem ungerundeten Wert weitergerechnet wird. Ein anderer Strompreis verändert die Kosten, aber nicht den gemessenen Energieverbrauch.

Abschaltmaßnahme als vollständigen Alt-Neu-Vergleich rechnen

Eine schaltbare Steckdose, Zeitschaltuhr oder ein Smart Plug kann selbst Energie benötigen. Tragen Sie daher Restleistung, verbleibende Bereitschaftszeit und den Eigenverbrauch des Steuergeräts ein. Nur die Differenz zwischen vollständigem Ausgangs- und Alternativszenario ist eine Nettoersparnis. Ist sie null oder negativ, bleibt die Amortisationsdauer leer.

Anschaffungskosten geteilt durch eine positive jährliche Kostenersparnis ergeben nur eine einfache Amortisation. Lebensdauer, Ersatz, Finanzierung, Wartung und mögliche Komfortverluste sind nicht enthalten. Prüfen Sie mit dem Stromverbrauchsrechner, welchen Anteil die Dauerlast am Jahresverbrauch hat. Der kWh-Preisrechner hilft anschließend, einen dokumentierten effektiven Preis aus Rechnung und Verbrauch abzuleiten.

Die optionale CO₂-Differenz verwendet nur den ausdrücklich ausgewählten Faktor. Für das Beispiel ergäbe eine Null-Energieersparnis auch bei 344 g CO₂/kWh genau null Kilogramm. Faktorjahr und Systemgrenze bleiben sichtbar, damit die Emissionsangabe nicht als zeitloser Gerätewert missverstanden wird.

Soll ich Messung oder Watt verwenden?

Eine repräsentative Messung ist meist besser. Watt × Zeit ist sinnvoll, wenn die Leistung des konkreten Zustands belastbar dokumentiert ist.

Warum kann die Ersparnis negativ sein?

Wenn Restverbrauch und Steuergerät zusammen mehr Energie benötigen als der Ausgangszustand, entsteht rechnerisch Mehrverbrauch. Dieser wird nicht auf null gesetzt.

Darf ich Router oder Sicherheitsgeräte komplett abschalten?

Nicht pauschal. Prüfen Sie Herstellerhinweise, notwendige Netzwerk-, Sicherheits-, Kühl- und Updatefunktionen sowie mögliche Nachlaufzyklen.

Quellen und Grundlagen

Verbindliche Ökodesign-Anforderungen für Aus-, Bereitschafts- und vernetzte Bereitschaftszustände; sie sind keine Messgarantie für ein konkretes Gerät.

EU-Verordnung 2023/826

Praktische Hinweise zum Auffinden und Messen von Standby- und Dauerlasten im Haushalt.

Verbraucherzentrale – Strom sparen im Haushalt

344 g CO₂/kWh für den deutschen Stromverbrauch 2025 werden nur bei aktivierter, dokumentierter CO₂-Option verwendet.

Umweltbundesamt – Strommix 2025

Aktualisiert Juli 2026 · Zur Methodik
Keine pauschale Abschaltempfehlung und keine Produktfreigabe. Herstellerhinweise, Sicherheitsfunktion, Updates, Kühlung, Nachlauf und notwendige Netzwerkbereitschaft gehen vor einer rechnerischen Ersparnis.