Datumsrechner: Tage zählen oder Datum verschieben
Zwei getrennte Modi für Datumsdifferenz und Datumsversatz – inklusive Monatsende-Regel.
Wählen Sie zwischen der Differenz zweier Daten und dem Verschieben eines Startdatums um Kalenderkomponenten.
Startpunkt der Berechnung. Der Rechner verarbeitet ein Kalenderdatum ohne Uhrzeit oder Zeitzone.
Enddatum der Zeitspanne. Ob Start- und Endtag mitgezählt werden, legen Sie separat fest.
Bestimmt transparent, ob kein, ein oder beide Endpunkte in der Tageszahl enthalten sind.
Legt fest, ob die eingegebenen Jahre, Monate, Wochen und Tage zum Startdatum addiert oder davon abgezogen werden.
Anzahl vollständiger Kalenderjahre. Jahre werden vor Monaten, Wochen und Tagen angewendet.
Anzahl vollständiger Kalendermonate. Unterschiedliche Monatslängen werden berücksichtigt.
Anzahl von Sieben-Tage-Zeiträumen, die nach Jahren und Monaten angewendet werden.
Zusätzliche Kalendertage, die zuletzt addiert oder subtrahiert werden.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle1 Bereich
Monatsende-Regel 1 Feld
Bestimmt, was bei einem Datum wie 31. Januar plus einem Monat geschieht, wenn der Zielmonat keinen entsprechenden Tag besitzt.
Kalenderergebnis
- Modus zuerst wählen — Datumsdifferenz und Datumsversatz sind getrennte Rechenfragen.
- Zählweise festlegen — Bei einer Differenz entscheidet die Endpunktregel, ob Start und Ende mitgezählt werden.
- Monatsende bestimmen — Beim Versatz ist sichtbar, ob der 31. auf das Monatsende begrenzt oder abgelehnt wird.
Was berechnet der Datumsrechner?
Im Differenzmodus zählt er Ziviltage mit einer ausdrücklich gewählten Endpunktregel. Im Versatzmodus wendet er zuerst Jahre und Monate, danach Wochen und Tage an.
Jahre und Monate werden nie pauschal als 365 beziehungsweise 30 Tage behandelt.
Zwei getrennte Rechenwege
Kalenderregeln
Kontrollbeispiel für eine Datumsdifferenz
| Kennzahl | Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Startdatum | 15.01.2026 | Starttag im reinen Abstand ausgeschlossen |
| Enddatum | 18.07.2026 | liegt nach dem Start |
| Reiner Abstand | 184 Tage | gewählte Zählung: distance |
| Wochenzerlegung | 26 Wochen, 2 Tage | 7-Tage-Blöcke plus Rest |
| Kalenderzerlegung | 0 Jahre, 6 Monate, 3 Tage | echte Kalendermonate |
| Mo–Fr / Wochenende | 131 / 53 Tage | keine Feiertagsbereinigung |
Endpunktzählung sichtbar festlegen
Der reine Abstand zählt, wie viele Tageswechsel zwischen Start und Ende liegen; der Starttag wird nicht zusätzlich mitgezählt. Eine inklusive Zählung kann beide Endpunkte erfassen, während „nur dazwischen“ beide Endtage ausschließt. Dieselben Daten können deshalb je nach Frage unterschiedliche Zählergebnisse besitzen.
Im Kontrollbeispiel beträgt der Abstand 184 Tage. Diese Zahl lässt sich in 26 volle Wochen und 2 Tage zerlegen. Die getrennte Kalenderdarstellung mit 6 Monaten und 3 Tagen verwendet echte Monatslängen und ist nicht das Ergebnis einer Division durch 30.
Alter im Altersrechner, Uhrzeiten im Zeitrechner und Schwangerschaftsdaten im Schwangerschaftsrechner besitzen jeweils zusätzliche Anwendungsregeln. Ihre Ergebnisse dürfen nicht aus einer allgemeinen Tagesdifferenz abgeleitet werden.
Monate und Jahre mit Monatsende-Regel verschieben
Im Versatzmodus werden Jahre und Monate zuerst angewandt, danach Wochen und Tage. Existiert der ursprüngliche Monatstag im Zielmonat nicht, begrenzt die Standardregel auf den letzten gültigen Tag. So wird aus dem 31. Januar plus einem Monat der letzte Februartag.
Alternativ kann der Rechner einen solchen Versatz ablehnen. Diese Wahl bleibt sichtbar, weil ein stilles Überlaufen in den März ein anderes Ergebnis erzeugen würde. Schaltjahre folgen der gregorianischen Kalenderregel; Jahre sind deshalb nicht pauschal 365 Tage lang.
Ob der Versatz addiert oder subtrahiert wird, legen Sie mit der Richtungsauswahl fest. Notieren Sie Startdatum, Komponenten, Reihenfolge und Monatsende-Regel gemeinsam mit dem Ergebnis. Ein anderes Vorgehen—etwa zuerst Tage und dann Monate—kann bewusst zu einem anderen Zieltermin führen.
Wochentage sind keine gesetzlichen Werktage
Die Mo-bis-Fr-Ausgabe zählt ausgewählte Kalenderwochentage im Abstand. Sie zieht keine bundesweiten, landesweiten oder lokalen Feiertage ab und entscheidet nicht, ob ein Samstag in einem bestimmten Gesetz als Werktag gilt. Die Wochenendzahl beschreibt nur Samstag und Sonntag.
ISO 8601 stützt Schreibweise und Kalenderwochensystem. Die Paragraphen 187 und 188 BGB zeigen zugleich, dass der Beginn und das Ende gesetzlicher Fristen eigene Regeln besitzen. § 193 BGB, Feiertage, Zustellung und besondere Verfahrensregeln können zusätzlich relevant sein.
Verwenden Sie das Ergebnis daher als Kalenderhilfe. Für Verträge, Behörden-, Gerichts-, Steuer- oder Kündigungsfristen ist ein passendes Rechtsmodul beziehungsweise fachliche Prüfung erforderlich. Der Rechner gibt keine automatische Fristverlängerung oder Rechtswirkung aus.
Ergebnis und Kalenderregel dokumentieren
Speichern Sie Startdatum, Enddatum, Rechenmodus und die gewählte Zählweise zusammen mit dem Ergebnis. Nur so ist später erkennbar, ob beispielsweise der Endtag eingeschlossen wurde oder ob eine reine Differenz zwischen zwei Datumsgrenzen gemeint war.
Prüfen Sie Ergebnisse an einfachen Randfällen: gleicher Tag, Monatsende, Jahreswechsel und ein Zeitraum über den 29. Februar. Solche Proben machen unterschiedliche Monatslängen und Schalttage sichtbar, die eine pauschale Division durch 30 oder 365 verschleiern würde.
Der Rechner verarbeitet bürgerliche Kalenderdaten ohne Uhrzeit und Zeitzone. Für Zeitstempel, Sommerzeitwechsel oder internationale Abläufe muss zuerst festgelegt werden, welcher lokale Zeitpunkt und welche Zeitzone gelten.
Zeitbezüge weiterrechnen
Alter, Uhrzeiten oder Schwangerschaftsdaten benötigen jeweils ihren eigenen spezialisierten Rechner und dürfen nicht aus einer allgemeinen Datumsdifferenz abgeleitet werden.
Für gesetzliche Fristen sind insbesondere § 187 BGB und § 188 BGB relevant; dieser Rechner wendet sie nicht automatisch an.
Normative Kalenderreferenz
ISO 8601-1:2019 ist die registrierte Referenz für Datumsdarstellung und Kalenderwochen. Die eigentliche Differenz- und Monatsende-Arithmetik bleibt als versionierte interne gregorianische Methode dokumentiert.