Zeitrechner: Dauern, Uhrzeiten und Zeitverschiebung
Dauern und lokale Uhrzeiten mit sichtbarem Tagesbezug sekundengenau berechnen.
Wählen Sie zwischen Dauern, der Differenz zweier lokaler Uhrzeiten und dem Verschieben einer Uhrzeit.
Legt fest, ob Dauer B zu Dauer A addiert oder von ihr abgezogen wird.
Stundenanteil der ersten Dauer zwischen 0 und 23.
Minutenanteil der ersten Dauer zwischen 0 und 59.
Stundenanteil der zweiten Dauer zwischen 0 und 23.
Minutenanteil der zweiten Dauer zwischen 0 und 59.
Stunde der lokalen Startuhrzeit im 24-Stunden-Format.
Minute der lokalen Startuhrzeit zwischen 0 und 59.
Stunde der lokalen Enduhrzeit im 24-Stunden-Format.
Minute der lokalen Enduhrzeit zwischen 0 und 59.
Bestimmt ausdrücklich, ob das Ende am selben, am nächsten oder an einem selbst angegebenen Kalendertag liegt.
Anzahl der Kalendertage zwischen Start und Ende. Negative Werte bilden ein früheres Enddatum ab.
Minutenanteil der tatsächlich abzuziehenden Pause.
Legt fest, ob die eingegebene Dauer zur Startuhrzeit addiert oder davon abgezogen wird.
Stundenanteil der Verschiebungsdauer zwischen 0 und 23.
Minutenanteil der Verschiebungsdauer zwischen 0 und 59.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle8 Bereiche
Dauer A 2 Felder
Volle 24-Stunden-Tage der ersten Dauer. Für kürzere Zeiträume kann der Wert 0 bleiben.
Sekundenanteil der ersten Dauer zwischen 0 und 59.
Dauer B 2 Felder
Volle 24-Stunden-Tage der zweiten Dauer. Für kürzere Zeiträume kann der Wert 0 bleiben.
Sekundenanteil der zweiten Dauer zwischen 0 und 59.
Startuhrzeit 1 Feld
Sekunde der lokalen Startuhrzeit zwischen 0 und 59.
Enduhrzeit 1 Feld
Sekunde der lokalen Enduhrzeit zwischen 0 und 59.
Pause 3 Felder
Volle 24-Stunden-Tage der abzuziehenden Pause. In üblichen Arbeitszeitfällen bleibt der Wert 0.
Stundenanteil der tatsächlich abzuziehenden Pause.
Sekundenanteil der tatsächlich abzuziehenden Pause.
Optionale Einordnung 1 Feld
Blendet einen rechnerischen Vergleich mit den gewöhnlichen gesetzlichen Schwellen ein. Er ersetzt keine arbeitsrechtliche Prüfung.
Verschiebungsdauer 2 Felder
Volle 24-Stunden-Tage der Zeitverschiebung.
Sekundenanteil der Verschiebungsdauer zwischen 0 und 59.
Optionale Kalenderangabe 1 Feld
Führt den sichtbaren Tagesoffset an einem konkreten Datum fort. Zeitzonen und Sommerzeit werden dabei nicht modelliert.
Zeitergebnis
- Dauer oder Uhrzeit unterscheiden — Eine Dauer kann beliebig lang und negativ sein; eine Uhrzeit liegt auf einem 24-Stunden-Zifferblatt.
- Tagesbezug ausdrücklich wählen — Bei Start und Ende wird nicht geraten, ob die Endzeit am selben oder nächsten Tag liegt.
- Sekundenbereiche einhalten — Minuten und Sekunden müssen zwischen 0 und 59 liegen; größere Einheiten gehören in das nächste Feld.
Zeit rechnen, ohne Mitternacht oder Dezimalstunden zu erraten
Der Zeitrechner verarbeitet Dauern, Uhrzeitdifferenzen und Zeitverschiebungen als ganze Sekunden. Bei einer Dauer können Tage, Stunden, Minuten und Sekunden addiert oder subtrahiert werden. Bei zwei Uhrzeiten muss ausdrücklich festgelegt werden, ob das Ende am gleichen Tag, am nächsten Tag oder nach einem eigenen Tagesoffset liegt. Dadurch wird eine Endzeit von 06:00 nicht automatisch als „morgen“ interpretiert. Negative Dauern bleiben negativ und werden nicht stillschweigend in eine Uhrzeit zwischen 00:00 und 23:59 umgewandelt.
Der Rechner arbeitet mit lokalen Uhrzeiten. Zeitzonen, Sommerzeitwechsel und historische Regeländerungen benötigen dagegen eine aktuelle Zeitzonendatenbank und sind bewusst nicht automatisch enthalten.
Warum der Tagesbezug entscheidend ist
Formeln für Dauer, Uhrzeitdifferenz und Verschiebung
Alle Eingaben werden zunächst in Sekunden umgerechnet. Erst die Ausgabe zerlegt das Ergebnis wieder in Tage, Stunden, Minuten und Sekunden.
Beispiel: Arbeitszeit über Mitternacht
Eine Schicht beginnt um 22:15 Uhr und endet um 06:45 Uhr am nächsten Tag. Der Zeitraum bis Mitternacht beträgt 1 Stunde 45 Minuten, danach folgen 6 Stunden 45 Minuten. Zusammen sind das 8 Stunden 30 Minuten. Wird eine tatsächliche Pause von 30 Minuten eingegeben, verbleiben 8 Stunden Arbeitszeit. In Dezimalstunden lautet das Ergebnis 8,0. Würde „gleicher Tag“ gewählt, ergäbe sich dagegen eine negative Differenz; deshalb darf der Rechner den Tagesbezug nicht erraten.
Welcher Rechenmodus passt?
| Aufgabe | Passender Modus | Wichtige Eingabe |
|---|---|---|
| Zwei Dauern zusammenrechnen | Dauer addieren oder subtrahieren | Vorzeichen und vollständige Einheiten |
| Zeit zwischen zwei Uhrzeiten | Uhrzeitdifferenz | gleicher Tag, nächster Tag oder eigener Offset |
| Uhrzeit vor- oder zurücksetzen | Zeitverschiebung | Richtung und Dauer der Verschiebung |
| Arbeitszeit vergleichen | Uhrzeitdifferenz mit Pause | tatsächliche Pause getrennt erfassen |
Ergebnisse richtig lesen und typische Fehler vermeiden
Bei Uhrzeiten über Mitternacht ist der Kalendertag Teil der Information. Dass 06:00 auf der Uhr kleiner aussieht als 22:00, bedeutet nicht, dass die Dauer negativ sein muss. Der Rechner verlangt deshalb einen Tagesbezug. Für echte Kalendertage, Monatslängen und Schaltjahre ist der Datumsrechner die passendere Ebene; der Zeitrechner behandelt dagegen Sekunden und lokale Uhrzeiten.
Dezimalstunden werden häufig falsch notiert. Die Minutenangabe ist ein Anteil von 60 und kein Nachkommateil im Zehnersystem. 15 Minuten entsprechen 0,25 Stunden, 30 Minuten 0,5 Stunden und 45 Minuten 0,75 Stunden. Für Laufzeiten, Tempo und Zielzeiten kann das Ergebnis anschließend im Laufrechner verwendet werden. Schlafintervalle mit gewünschter Aufstehzeit lassen sich getrennt im Schlafrechner planen.
Der optionale Pausenvergleich bildet nur die gewöhnlichen Schwellen des Arbeitszeitgesetzes ab. Er prüft keine Tarifverträge, Bereitschaftszeiten, Sonderregelungen, Schichtmodelle oder die rechtliche Einordnung einer konkreten Tätigkeit. Eingegebene Pausen werden mathematisch abgezogen; ob sie rechtlich wirksam oder tatsächlich genommen wurden, kann ein Rechner nicht feststellen.
Zeitzonen sind ebenfalls mehr als eine feste Stundendifferenz. Sommerzeit, historische Änderungen und politische Entscheidungen können dazu führen, dass derselbe Ortsabstand an verschiedenen Daten unterschiedlich ist. Für solche Zeitstempel ist eine IANA-Zeitzonendatenbank erforderlich. Der manuelle Tagesoffset dieses Rechners soll diese Datenbank nicht imitieren.
Häufige Fragen zum Zeitrechnen
Warum wird eine frühere Endzeit nicht automatisch als nächster Tag behandelt?
Weil dieselben Uhrzeiten auch eine negative Differenz am gleichen Tag ausdrücken können. Der Rechner benötigt deshalb eine ausdrückliche Entscheidung zum Kalendertag.
Warum sind 8:30 Stunden nicht 8,30 Dezimalstunden?
Dreißig Minuten sind die Hälfte einer Stunde. Daher entsprechen 8 Stunden 30 Minuten genau 8,5 Dezimalstunden.
Kann der Rechner Sommerzeit automatisch berücksichtigen?
Nein. Dafür wären Ort, Datum und aktuelle Zeitzonenregeln nötig. Der Rechner verwendet lokale Uhrzeiten und einen manuellen Tagesoffset.
Kann eine Zeitdifferenz negativ sein?
Ja. Bei gleichem Kalendertag kann eine frühere Endzeit zu einer negativen Differenz führen. Negative Ergebnisse werden nicht in einen positiven 24-Stunden-Wert umgebrochen.
Quellen und Grundlagen
ISO 8601-1:2019 beschreibt standardisierte Darstellungen von Datum, Uhrzeit und Dauer. Die interne Rechenmethode des Werkzeugs ist separat versioniert.
ISO 8601-1:2019Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt erläutert die Darstellung der gesetzlichen Zeit in Deutschland.
PTB: Darstellung der gesetzlichen Zeit§ 4 Einheiten- und Zeitgesetz definiert den Bezug der gesetzlichen Zeit. Der Rechner ruft keine amtliche Zeit ab.
§ 4 EinhZeitG§ 4 Arbeitszeitgesetz nennt die gewöhnlichen Ruhepausen von 30 beziehungsweise 45 Minuten. Die Anzeige ist nur ein Vergleich, keine Rechtsberatung.
§ 4 ArbZGDie IANA Time Zone Database enthält aktuelle und historische Zeitzonenregeln. Solche Regeln werden in diesem lokalen Rechner nicht automatisch angewendet.
IANA Time Zone Database