Holzrechner: Bretter, Balken, Laufmeter und Kubikmeter berechnen
Drei getrennte Rechenwege: rechteckige Holzstücke exakt berechnen, eine Terrasse aus Produktmaßen planen oder Brennholzeinheiten mit offengelegter Faktorzeile umrechnen.
Wählen Sie zwischen Konstruktionsholz, Terrassendielen und Brennholz; die Rechenwege bleiben vollständig getrennt.
Wählen Sie, ob aus Stückzahl ein Volumen oder aus Zielvolumen eine Stückzahl berechnet wird.
Deklarierte oder gemessene Länge eines einzelnen Bretts, Balkens oder einer Bohle.
Breite eines einzelnen Holzquerschnitts.
Dicke beziehungsweise Höhe des einzelnen Holzquerschnitts.
Benötigte Stückzahl vor der separat ausgewiesenen Reserve.
Gewünschtes Festvolumen, aus dem eine ganze Stückzahl abgeleitet werden soll.
Eigene Reserve für Zuschnitt, Sortierung und Ausschuss.
Wählen Sie Flächenplanung oder eine detailliertere Reihen- und Dielenplanung.
Fertige Länge der zu belegenden Terrassenfläche.
Fertige Breite der zu belegenden Terrassenfläche.
Geben Sie an, entlang welcher Terrassenseite die Dielen verlegt werden.
Deklarierte sichtbare Breite einer Diele ohne die geplante Fuge.
Geplante lichte Fugenbreite zwischen benachbarten Dielen.
Deklarierte Dielenstärke für Volumen- und Massenschätzungen.
Planungsreserve für Zuschnitt, Sortierung und spätere Ersatzdielen.
Tatsächlich verfügbare Dielenlänge; sie ersetzt keinen Zuschnittplan.
Wählen Sie die dokumentierte Faktorzeile für Holzart beziehungsweise Sortiment.
Wählen Sie die Scheitlänge, auf die sich die Umrechnungsfaktoren beziehen.
Einheit der vorhandenen oder angebotenen Brennholzmenge.
Einheit, in die mit der gewählten Faktorzeile umgerechnet werden soll.
Menge in der gewählten Ausgangseinheit.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle4 Bereiche
Allgemeines Angebot 5 Felder
Verfügbare Handels- oder Lagerlänge zur Plausibilisierung des Zuschnitts.
Nur eine dokumentierte Dichte des konkreten Holzes für die optionale Masse verwenden.
Wählen Sie exakt die Einheit, auf die sich Ihr Holzangebot bezieht.
Angebotspreis je ausgewählter Einheit, ohne automatische Marktannahme.
Datum des Angebots oder Datenblatts für eine nachvollziehbare Kalkulation.
Konstruktionsholz 5 Felder
Dokumentieren Sie, ob Dielen, Unterkonstruktion oder ein abgestimmtes System geplant wird.
Bestätigen Sie nur vollständig vorliegende Herstellerangaben für Unterkonstruktion und Befestigung.
Deklarierter Bedarf an Unterkonstruktion je Quadratmeter des gewählten Systems.
Deklarierte Zahl der Befestiger je Quadratmeter.
Deklarierter Verbrauch des gewählten Pflege- oder Ölprodukts.
Dielen und Terrasse 3 Felder
Wählen Sie die Abrechnungseinheit des konkreten Dielenangebots.
Preis je ausgewählter Dieleneinheit aus dem Angebot.
Datum des Dielenangebots oder Produktdatenblatts.
Brennholz 2 Felder
Optionaler Preis je Zieleinheit für einen transparenten Angebotsvergleich.
Datum des Brennholzangebots, da Preise und Bezugsbedingungen zeitabhängig sind.
Material- und Mengenbilanz
- Rechenfall zuerst wählen — Rechteckige Holzstücke, Terrassendielen und Brennholzeinheiten sind unterschiedliche mathematische Objekte und werden nicht über ein gemeinsames Pauschalfeld vermischt.
- Produktwerte übernehmen — Maße, Lagerlängen, Dichte, Preise und Zubehörmengen stammen aus Messung, Angebot oder technischem Datenblatt. Null Prozent Reserve bleibt eine gültige Eingabe.
- Grenze des Ergebnisses beachten — Die Terrassenberechnung ist ohne vollständigen Zuschnittplan eine Materialschätzung. Der Rechner dimensioniert keine tragenden Bauteile und bestätigt keine Produkt- oder Holzschutzeignung.
Was berechnet der Holzrechner?
Der Holzrechner trennt drei Rechenfälle. Bretter, Bohlen und Balken werden exakt aus Länge, Breite, Dicke und Stückzahl in Laufmeter, Fläche und Festvolumen umgerechnet. Eine Terrasse nutzt Dielenbreite, Fuge, Verlegerichtung und verfügbare Lagerlänge; ohne Zuschnittplan bleibt das Ergebnis eine Materialschätzung. Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter werden nur mit der gewählten Holzart- und Scheitlängen-Faktorzeile umgerechnet.
Preise, Dichte und Systemzubehör entstehen ausschließlich aus Ihren Angebots- oder Produktdaten.
Drei getrennte Berechnungswege
Formeln und Rundungsfolge
Kontrollbeispiel mit eingefrorenen Eingaben
| Kennzahl | Ergebnis |
|---|---|
| Hauptergebnis | 11 Stück bestellen |
| Kontrolle 1 | 10 Stück Bedarf · 10,0 % Reserve |
| Kontrolle 2 | 44,00 lfm · 4,40 m² Sichtfläche · 0,2200 m³ |
| Kontrolle 3 | 6 Lagerstücke à 8,00 m · 4,00 m Längenüberhang · 110,0 kg bei 500,0 kg/m³ |
| Kontrolle 4 | 132,00 € · Stand 2026-07-21 |
Rechenweg und fachliche Grenze
Rechteckige Holzstücke werden aus Länge, Breite, Dicke und Stückzahl ermittelt. Der Rechner zeigt laufende Meter, Sichtfläche und Volumen nebeneinander. Eine Reserve verändert die Bestellmenge, aber nicht die geometrischen Maße des einzelnen Werkstücks.
Lagerlängen werden mit einer einfachen, nachvollziehbaren Aufrundung behandelt. Das ist keine Zuschnittoptimierung und berücksichtigt weder Sägeschnitt noch Astlagen, Sortierung oder verfügbare Handelsquerschnitte. Dichte und Preis werden nur verwendet, wenn sie eingegeben wurden.
Statik, Gebrauchsklasse, Holzfeuchte, Festigkeitssortierung, Verbindungsmittel und Brandschutz liegen außerhalb der Mengenrechnung. Für tragende oder sicherheitsrelevante Bauteile sind Planung, Nachweis und Produktunterlagen erforderlich.
Eingaben und Einheiten kontrollieren
Übernehmen Sie Querschnitt, Länge, Stückzahl, Holzart, Verschnitt und verfügbare Lager- oder Verkaufslängen aus den passenden Unterlagen und notieren Sie jeweils Einheit und Stichtag. Eine Dichte oder Festigkeitsklasse darf nur aus der passenden Produktangabe übernommen werden.
Kontrollieren Sie vor der Berechnung besonders Millimeter, Zentimeter und Meter sowie die Zahl identischer Bauteile. Eine falsche Einheit oder ein unpassender Bezugszeitpunkt verändert das Ergebnis stärker als eine spätere Rundung.
Für Varianten sollte jeweils nur Querschnitt, Stückzahl, Verschnitt oder verfügbare Stablänge geändert werden. So bleibt erkennbar, welcher Eingabewert die Differenz verursacht; mehrere gleichzeitige Änderungen verwischen diesen Zusammenhang.
Die Rückprobe erfolgt über Stückvolumen mal Anzahl und den Abgleich mit der gesamten bestellten Lagerlänge. Weicht die Gegenrechnung ab, prüfen Sie zuerst Eingaben, Vorzeichen und Rundungsstufe statt den Endwert manuell anzupassen.
Ergebnis lesen und Varianten vergleichen
Das Hauptergebnis zeigt Holzvolumen, Bedarfslänge und gegebenenfalls Masse oder Bestellmenge. Es bestätigt nicht automatisch Tragfähigkeit, Sortierklasse, Holzfeuchte, Brandschutz oder konstruktiven Holzschutz.
Für einen sinnvollen Vergleich gehören außerdem Nettobedarf, Verschnitt, Zuschnittplan, Lagerlängen, Stückpreis und nicht nutzbare Reste nebeneinander. Der niedrigste Einzelwert ist nicht zwingend die wirtschaftlich oder praktisch passende Variante.
Gerundet wird bei Zuschnitten auf ganze Stücke oder Lagerlängen, nicht bereits bei den Zwischenvolumen. Zwischenwerte bleiben ungerundet, damit sich Paket-, Raten-, Steuer- oder Mengenabweichungen nachvollziehen lassen.
Speichern Sie Bauteilliste, Querschnitte, Längen, Stückzahlen, Verschnitt und ausgewähltes Produkt gemeinsam. Bei einer späteren Neuberechnung ist dann sichtbar, ob neue Daten oder lediglich andere Annahmen verwendet wurden.
Entscheidungsgrenzen und Nachweise
Für eine verbindliche Entscheidung sind Werkplanung, statische Bemessung, Sortiernachweis und Lieferangebot maßgeblich. Der Rechner ordnet die Zahlen, ersetzt diese Nachweise jedoch nicht.
Nicht abgebildet werden Verbindungen, Befestiger, Oberflächenbehandlung, Feuchteänderung, statische Reserven und Montageverluste. Solche Punkte müssen separat geplant, angeboten oder fachlich beurteilt werden.
Wenn Sie das Ergebnis weitergeben, nennen Sie Querschnitt, Einzellänge, Stückzahl, Verschnitt und resultierende Bestellmenge. Ohne diese Angaben ist die Zahl weder reproduzierbar noch zuverlässig vergleichbar.
Häufige Fragen zu Holzmenge und Einheiten
Ist Festmeter dasselbe wie Raummeter?
Nein. Der Festmeter beschreibt reines Holzvolumen, der Raummeter gestapeltes Holz einschließlich Zwischenräumen. Schüttraummeter enthält zusätzlich die lockere Schüttung.
Kann der Terrassenmodus einen Zuschnittplan ersetzen?
Nein. Lagerlängen, Stoßlagen, Unterkonstruktion, Randabstände und Herstellerregeln müssen in einem konkreten Verlege- und Zuschnittplan geprüft werden.
Warum ist die Holzdichte optional?
Die Dichte hängt von Holzart, Feuchte und Produktzustand ab. Eine Masse wird deshalb nur mit einer ausdrücklich eingegebenen, dokumentierten Dichte geschätzt.
Prüft der Rechner die statische Eignung von Balken?
Nein. Querschnitt und Menge werden geometrisch umgerechnet; Tragfähigkeit, Sortierklasse, Spannweite und Verbindungen benötigen eine fachliche Bemessung.
Quellen und Grundlagen
DIN EN 336 beschreibt Maße und zulässige Abweichungen für Bauholz. Sie liefert weder eine pauschale Dichte noch einen Zuschnitt- oder Tragfähigkeitsnachweis.
DIN EN 336:2013-12 – Bauholz für tragende Zwecke – Maße, zulässige Abweichungen§ 3 der 1. BImSchV grenzt zulässige Brennstoffe für Feuerungsanlagen ab. Die Mengenrechnung bestätigt keine Eignung einer Anlage oder eines Brennstoffs.
§ 3 1. BImSchV – BrennstoffeDie LWF erläutert Bereitstellung, Maßeinheiten und Verkauf von Scheitholz. Die Umrechnung bleibt eine volumenbezogene Näherung mit ausgewählter Faktorzeile.
Bereitstellung und Verkauf von ScheitholzDIN EN 14081-1 ordnet festigkeitssortiertes Bauholz ein. Der Rechner führt keine Festigkeitssortierung oder statische Bemessung durch.
DIN EN 14081-1:2019-10 – Festigkeitssortiertes Bauholz mit rechteckigem QuerschnittDie LWF beschreibt Holz als Energieträger und die gebräuchlichen Volumeneinheiten. Heizwert, Feuchte und Anlagenwirkungsgrad werden hier nicht berechnet.
Energieträger Holz