Dachflächen-Rechner: Dachfläche je Dachseite und Gesamtfläche
Geometrie zuerst, Produktdeckung und kaufbare Einheiten danach.
Wählen Sie eine vereinfachte Dachform oder erfassen Sie einzelne Dachflächen getrennt.
Unterstützte Dachform für die gemeinsame Projektion und Neigung.
Längeneinheit für Grundmaße und Überstände im vereinfachten Modus.
Horizontale Projektionslänge des Gebäudes beziehungsweise Dachs, nicht die geneigte Sparrenlänge.
Horizontale Projektionsbreite des Gebäudes beziehungsweise Dachs.
Horizontaler Traufüberstand je betroffener Seite in der gewählten Einheit.
Horizontaler Ortgangüberstand je betroffener Seite in der gewählten Einheit.
Einheitlicher Neigungswinkel der Dachfläche in Grad gegenüber der Horizontalen.
Gesamtfläche echter Öffnungen in m², die nicht mit dem Flächenprodukt belegt werden.
Kurze Bezeichnung für Dachfläche 1 zur eindeutigen Ergebniszuordnung.
Wählen Sie zwischen horizontaler Projektion mit Neigung und direkt gemessener Bruttofläche.
Längeneinheit für Projektionsmaße und Überstände von Dachfläche 1.
Horizontale Projektionslänge von Dachfläche 1, nicht die geneigte Länge.
Horizontale Projektionsbreite von Dachfläche 1.
Traufüberstand je betroffener Seite von Dachfläche 1.
Ortgangüberstand je betroffener Seite von Dachfläche 1.
Neigungswinkel von Dachfläche 1 in Grad gegenüber der Horizontalen.
Direkt aus Aufmaß oder Plan übernommene Bruttofläche von Dachfläche 1 in m².
Summe der nicht einzudeckenden Öffnungen auf Dachfläche 1 in m².
Bewusst gewählte Materialreserve auf die Netto-Dachfläche; Produktdeckung und Zubehör separat prüfen.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle3 Bereiche
Dachfläche 2 11 Felder
Öffnet eine zweite, getrennt berechnete Dachfläche.
Kurze Bezeichnung für Dachfläche 2 zur eindeutigen Ergebniszuordnung.
Wählen Sie zwischen horizontaler Projektion mit Neigung und direkt gemessener Bruttofläche.
Längeneinheit für Projektionsmaße und Überstände von Dachfläche 2.
Horizontale Projektionslänge von Dachfläche 2, nicht die geneigte Länge.
Horizontale Projektionsbreite von Dachfläche 2.
Traufüberstand je betroffener Seite von Dachfläche 2.
Ortgangüberstand je betroffener Seite von Dachfläche 2.
Neigungswinkel von Dachfläche 2 in Grad gegenüber der Horizontalen.
Direkt aus Aufmaß oder Plan übernommene Bruttofläche von Dachfläche 2 in m².
Summe der nicht einzudeckenden Öffnungen auf Dachfläche 2 in m².
Dachfläche 3 11 Felder
Öffnet eine dritte, getrennt berechnete Dachfläche.
Kurze Bezeichnung für Dachfläche 3 zur eindeutigen Ergebniszuordnung.
Wählen Sie zwischen horizontaler Projektion mit Neigung und direkt gemessener Bruttofläche.
Längeneinheit für Projektionsmaße und Überstände von Dachfläche 3.
Horizontale Projektionslänge von Dachfläche 3, nicht die geneigte Länge.
Horizontale Projektionsbreite von Dachfläche 3.
Traufüberstand je betroffener Seite von Dachfläche 3.
Ortgangüberstand je betroffener Seite von Dachfläche 3.
Neigungswinkel von Dachfläche 3 in Grad gegenüber der Horizontalen.
Direkt aus Aufmaß oder Plan übernommene Bruttofläche von Dachfläche 3 in m².
Summe der nicht einzudeckenden Öffnungen auf Dachfläche 3 in m².
Materialplanung 1 Feld
Deklarierte Flächendeckung einer kaufbaren Einheit; nur für eine grobe Einheitenaufrundung verwenden.
Dachflächenbilanz
- Geometriemodus wählen — Einfache Dächer brauchen eine einheitliche Neigung; komplexe Dächer werden als einzelne Flächen erfasst.
- Überstände und Öffnungen trennen — Trauf- und Ortgangüberstände vergrößern die Projektion, Öffnungen werden danach abgezogen.
- Produktdeckung belegen — Reserve und Deckung je Paket, Ziegel, Platte oder Bahn stammen aus dem gewählten Produkt.
Welche Dachfläche wird berechnet?
Der Dachflächen-Rechner berechnet unterstützte einfache Dachformen oder einzeln erfasste Dachflächen aus vollständiger horizontaler Projektion und tatsächlicher Neigung. Überstände, Öffnungen und Reserve bleiben getrennte Schritte. Bei unterschiedlichen Neigungen, Mansarden, Gauben oder Versprüngen werden einzelne Flächen addiert. Produktmengen entstehen nur aus einer eingegebenen aktuellen Deckung.
Tragwerk, Regensicherheit, Befestigung und PV-Ertrag bleiben außerhalb der Berechnung.
Geometrie vor Produktmenge
Formeln
Kontrollbeispiel mit zwei Dachflächen
| Kennzahl | Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Horizontale Projektion | 101,760 m² | zwei Flächen einschließlich Überständen |
| Neigung | 35° je Fläche | einheitlich innerhalb jeder Teilfläche |
| Bruttodachfläche | 124,226 m² | Projektion ÷ cos(35°) |
| Öffnungen | 1,500 m² | vor der Reserve abgezogen |
| Netto- / Planfläche | 122,726 / 128,862 m² | 5 % ausdrückliche Reserve |
| Produktdeckung | 1,500 m² je Einheit | 86 Einheiten, 0,138 m² Überschuss |
Projektion, Neigung und Überstände je Fläche prüfen
Eine geneigte Dachfläche ist größer als ihre horizontale Projektion. Der Rechner teilt die vollständige Projektion einschließlich eingegebener Trauf- und Ortgangüberstände durch den Kosinus der Neigung. Das Kontrollbeispiel verarbeitet zwei 35°-Flächen getrennt und addiert 124,226 m² Bruttofläche, bevor 1,5 m² Öffnungen abgezogen werden.
Sattel-, Pult-, einheitlich geneigte Walm- und Flachdächer sind nur im jeweils unterstützten einfachen Modus belastbar. Unterschiedliche Neigungen, Mansarden, Gauben oder Versprünge werden als eigene Flächen erfasst. Eine direkt gemessene Fläche darf nicht zusätzlich über Projektion und Neigung hochgerechnet werden.
Der Dämmrechner behandelt Dämmschichten, der Fassaden-Rechner vertikale Bauteile. Ein Sanierungskosten-Rechner kann belegte Mengen in ein Budget übernehmen, während der Holzrechner nur separat erfasste Holzquerschnitte und Längen bilanziert.
Produktdeckung und Zubehör erst nach der Geometrie
Öffnungen werden von der Bruttofläche abgezogen. Darauf folgt eine ausdrücklich eingegebene Materialreserve und erst anschließend die Aufrundung auf eine kaufbare Einheit. Im Beispiel ergeben 122,726 m² netto mit 5 % Reserve 128,862 m² Planfläche; bei 1,5 m² Deckung werden 86 Einheiten mit 0,138 m² Überschuss benötigt.
Ziegel, Platten, Bahnen und Zubehör dürfen nur aus der aktuellen Produktdeckung, einem deklarierten Bedarf je Quadratmeter oder einer passenden linearen Deckung berechnet werden. First, Traufe, Ortgang, Kehle und Anschlüsse sind keine pauschalen Prozentsätze der Fläche. Produktversion und Datenstand gehören daher zum Ergebnis.
Die Flächenrechnung erteilt keine Freigabe für Tragwerk, Regensicherheit, Befestigung, Windsog oder Entwässerung. Auch ein möglicher PV-Ertrag ist kein Ergebnis dieser Geometrie: Verschattung, Ausrichtung, Anlagenwirkungsgrad und Zeitreihen benötigen einen eigenen Berechnungsrahmen.
Aufmaß und Ergebnis reproduzierbar dokumentieren
Benennen Sie jede Dachseite eindeutig und speichern Sie zu ihr Eingabebasis, Einheit, Projektionsmaße, Neigung, Überstände und Öffnungen. Fotos, Skizzen oder ein fachliches Aufmaß helfen, Süd- und Nordfläche nicht zu vertauschen. Direkte Flächenmessung und Projektionsrechnung sind alternative Nachweiswege, keine addierbaren Teilwerte.
Prüfen Sie die Einheiten vor der Berechnung. Zentimeter und Millimeter werden in Meter umgerechnet; eine versehentlich als Meter eingegebene Zentimeterzahl würde die Fläche quadratisch vergrößern. Neigungen nahe 90° sind für den unterstützten Dachflächenweg ungeeignet und werden durch Eingabegrenzen abgefangen.
Die Bestellung sollte Produktbezeichnung, Deckmaß oder Deckung, Datenblattstand, Reserve und Verkaufseinheit enthalten. Nach einem Produktwechsel ist die Geometrie weiterhin nutzbar, die Stück- oder Paketmenge muss jedoch mit der neuen Deklaration erneut berechnet werden. First-, Trauf- und Ortgangzubehör bleibt als eigene Längenposition außerhalb der pauschalen Flächendeckung.
Quellen und Grundlagen
Der Ausführungsscope für Dachdeckungsarbeiten wird durch DIN 18338 eingeordnet. Stück je Quadratmeter, Deckmaße und Zubehör stammen aus aktuellen Herstellerunterlagen, etwa der BMI-Produktdeklaration.
Der BMI-Dachkalkulator wurde als Hersteller-Referenz für produktbezogene Mengenschritte erfasst. Die Methodenbeispiele von photovoltaik.one und solar.red dienen ausschließlich dem dokumentierten Vergleich von Dachflächenwegen; ihre Werte werden nicht als Eingaben übernommen.
Norm und Produktunterlage ersetzen weder Aufmaß noch fachliche Planung. Speichern Sie Dachseite, Eingabebasis, Einheit, Neigung, Überstände, Öffnungen, Produkt, Version und Reserve gemeinsam mit der Mengenrechnung.