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Risikolebensversicherung-Bedarfsrechner

Von · Aktualisiert Juli 2026 · Geprüft 29. Juli 2026

Ermittelt eine transparente Todesfall-Versorgungslücke oder vergleicht zwei tatsächlich vorliegende Angebote. Keine erfundene Prämie und keine Annahmeprognose.

Schnelle BerechnungBeginnen Sie mit den wichtigsten Angaben. Zusätzliche Werte sind optional und verfeinern das Ergebnis.

Wählen Sie zwischen Versorgungslücke und Vergleich zweier tatsächlich vorliegender Angebote.

Restschulden, die im Todesfall vollständig oder teilweise abgelöst werden sollen.

€/Jahr

Jährliche Netto-Lücke nach sicheren Hinterbliebeneneinkünften, nicht das volle Bruttoeinkommen.

Jahre

Zeitraum, über den die eingegebene jährliche Lücke abgesichert werden soll.

Liquide Mittel, die im Todesfall tatsächlich kurzfristig für diesen Zweck verfügbar wären.

Bereits bestätigte Todesfallleistung bestehender Verträge.

Garantierte Versicherungssumme von Angebot A.

Aktuell angebotener Zahlbeitrag von Angebot A für die gewählte Zahlungsweise.

Zahlungsweise, auf die sich Netto- und Bruttobeitrag von Angebot A beziehen.

Jahre

Versicherungsdauer von Angebot A in Jahren.

Garantierte Versicherungssumme von Angebot B.

Aktuell angebotener Zahlbeitrag von Angebot B.

Zahlungsweise von Angebot B.

Jahre

Versicherungsdauer von Angebot B in Jahren.

Nur bestätigen, wenn Leistung, Laufzeit, versicherte Person und wesentliche Vertragsmerkmale übereinstimmen.

Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle5 Bereiche
Weitere Verpflichtungen 3 Felder

Zusätzlicher bezifferter Bedarf für Betreuung, Ausbildung oder Versorgung von Kindern.

Bestattungs- und andere einmalige Kosten, die nicht bereits in Schulden oder Jahreslücke enthalten sind.

Weitere konkrete Verpflichtungen ohne Doppelzählung.

Verfügbare Mittel 1 Feld

Weitere ausdrücklich verfügbare Hinterbliebenenmittel; unsichere Ansprüche nicht ansetzen.

Zielsumme 1 Feld

Optionale Aufrundung der rechnerischen Lücke auf eine praktisch wählbare Versicherungssumme.

Angebot A – Beitragsgrenze 1 Feld

Tariflicher Bruttobeitrag von Angebot A, sofern im Dokument ausgewiesen.

Angebot B – Beitragsgrenze 1 Feld

Tariflicher Bruttobeitrag von Angebot B, sofern ausgewiesen.

Versorgungslücke und Rechenweg

Ziel-Versicherungssumme
Bruttobedarf / Jahresbeitrag
Verfügbare Mittel / Nominalbeitrag
Einkommensbrücke / Bruttobeitrag
Roh-Lücke oder Vergleichsstatus
Was bedeutet das?
So wird der Rechner verwendet
  1. Bedarf komponentenweise erfassen — Schulden, laufender Nettoausfall und Einmalbedarf werden getrennt addiert. Nur tatsächlich verfügbare Mittel werden abgezogen.
  2. Roh-Lücke vor Rundung lesen — Eine gewählte Zielrundung erhöht nur die dargestellte Zielsumme; die ungerundete Versorgungslücke bleibt sichtbar.
  3. Angebote nicht nur nach Preis vergleichen — Zahl- und Bruttobeitrag sind erst bei gleicher Summe, Laufzeit, Leistungskurve, Rauchdefinition, Optionen und Ausschlüssen sinnvoll vergleichbar.
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Wie hoch sollte eine Risikolebensversicherung sein?

Der Bedarfsrechner addiert Restschulden, den jährlichen Netto-Einkommensausfall über die gewählte Unterstützungsdauer sowie Kinder-, Ausbildungs-, Bestattungs- und weitere bezifferte Verpflichtungen. Liquide Mittel, vorhandener Todesfallschutz und andere ausdrücklich verfügbare Ressourcen werden abgezogen. Das Ergebnis ist eine transparente Versorgungslücke, keine Tarifempfehlung oder Prämienprognose.

Bedarf statt Gehaltsmultiplikatorkeine Raucher-Prämienformelechte Angebote separat

Bedarfs- und Angebotsformeln

Jede Komponente stammt aus einer Eingabe; Alter, Beruf, Gesundheit oder Rauchen erzeugen keinen erfundenen Marktbeitrag.

Einkommensbrückejährliche Netto-Lücke × Unterstützungsdauer
BruttobedarfSchulden + Einkommensbrücke + Kinder-/Ausbildungsbedarf + Einmalkosten + weitere Verpflichtungen
Versorgungslückemax(0; Bruttobedarf - liquide Mittel - bestehender Schutz - weitere verfügbare Mittel)
Jahresbeitrag eines Angebotseingegebener Periodenbeitrag × Zahlungen pro Jahr

Eine optionale Zielrundung wird erst nach der ungerundeten Bedarfsermittlung angewendet.

Vom Bedarf zur Zielsumme

RisikolebensversicherungVerpflichtungen bilden den Bruttobedarf; vorhandene Mittel reduzieren die Versorgungslücke.RisikolebensversicherungBedarf, Mittel und Zielsumme sauber abgrenzenBruttobedarfSchulden180.000 €Einkommensbrücke240.000 €Kinder & Ausbildung80.000 €Einmalkosten20.000 €Verfügbare MittelLiquide Mittel40.000 €Bestehender Schutz120.000 €Weitere Mittel10.000 €Versorgungslücke350.000 €Bedarf 520.000 €- Mittel 170.000 €Zielsumme350.000 €Beitrag eines Angebots wird nur aus bestätigten Tarifwerten berechnet.
Beiträge und Annahmebedingungen gehören nicht in die Bedarfsformel.

Kontrollbeispiel mit eingefrorenen Eingaben

KennzahlErgebnis
Hauptergebnis340.000,00 €
Kontrolle 1412.000,00 € Bruttobedarf
Kontrolle 275.000,00 € verfügbare Mittel
Kontrolle 3192.000,00 € Einkommensbrücke
Kontrolle 4337.000,00 € Roh-Lücke vor Rundung

Vorsorgepfad und Ergebnisgrenze

Die Absicherungslücke summiert abzulösende Schulden, Übergangsbedarf, Ausbildung oder Betreuung und gewünschte Einkommensersatzzeiten. Davon werden nur zweckgeeignete, tatsächlich verfügbare Vermögens- und Versicherungsleistungen abgezogen. Eine pauschale Vielfache-des-Jahresgehalts-Regel wird nicht erfunden.

Risikolebensversicherung, bestehende Verträge und Vermögen sind getrennte Quellen. Ob eine Todesfallleistung oder ein anderer Vermögenszufluss bei einer bestimmten Person einen steuerpflichtigen Erwerb auslöst, wird hier nicht beurteilt. Liegt ein dokumentierter steuerlicher Erwerbswert vor, kann er im Erbschaftsteuer-Rechner getrennt geprüft werden. Bezugsrecht, Erbschaft, Steuer, Gesundheitsprüfung, Ausschlüsse und Vertragsleistung werden nicht automatisch beurteilt. Das Ergebnis ist ein dokumentiertes Bedarfsszenario, kein Tarifvorschlag.

Prüfen Sie mehrere Zeiträume und Bedarfshöhen einzeln. Eine sinkende Schuld oder endende Betreuung kann den Bedarf verändern; Inflation und Rendite sind nur mit ausdrücklichen Szenarien einzubeziehen.

Ergebnis sinnvoll weiterverwenden

Das Ergebnis aus dem Risikolebensversicherung-Bedarfsrechner lässt sich für Bedarf, Beitrag oder Vertragsvergleich weiter einordnen. Achten Sie darauf, Zeitraum und Leistungsumfang nicht zwischen den Rechnern gleichzusetzen.

  1. Krankengeld-Rechner 2026Brutto-/Vertragssatz pro Tag.
  2. Kfz-Versicherungsrechner 2026Absolute Jahresdifferenz.

Szenarien, Verträge und Nachweise prüfen

Trennen Sie garantierte Leistung, unverbindliche Überschüsse, Rückkaufswert, Beiträge und frei gewählte Renditeannahmen konsequent voneinander. Jeder Betrag braucht Quelle, Datum, Zahlungsbeginn und die Kennzeichnung, ob er garantiert, geschätzt oder frei angenommen ist.

Ändern Sie in Szenarien jeweils nur Ablaufleistung, Rendite, Beitragsdauer oder Auszahlungszeitpunkt. Erst dann lässt sich erkennen, welche Annahme die ausgewiesene Lücke oder Leistung verändert.

Prüfen Sie die Rechnung über Summe der Beiträge, garantierten Vertragswert und den ausgewiesenen Mehr- oder Minderwert. Achten Sie darauf, dass Leistungen, Beiträge und vorhandene Mittel nicht doppelt berücksichtigt werden.

Bewahren Sie Versicherungsschein, aktuelle Standmitteilung, Kosteninformation, Bezugsrecht und Kündigungsbedingungen zusammen mit Eingaben und Warnhinweisen auf. Der Rechner ersetzt weder Vertragsprüfung noch Leistungsentscheidung.

Unterscheiden Sie Todesfallschutz, Ablaufleistung, Rückkaufswert und kurzfristig verfügbares Geld. Ein rechnerisch hoher Endwert kann einen kurzfristigen monatlichen Bedarf nicht automatisch decken.

Zeitachsen und Zahlungsarten abgleichen

Ordnen Sie jeden Betrag der passenden Zeitachse zu: Beitragszahlung, möglicher Todesfall, Kündigungszeitpunkt und regulärer Vertragsablauf. Nur Werte mit derselben Basis dürfen direkt verglichen oder voneinander abgezogen werden.

Rechnen Sie zusätzlich ein vorsichtiges und ein günstigeres Szenario für Überschüsse, Kosten, Laufzeit und alternative Verzinsung. Das zeigt die Empfindlichkeit der Planung, ist aber keine Prognose für Vertrag, Gesetz oder Kapitalmarkt.

Berechnet der Rechner einen Versicherungsbeitrag?

Nein. Beiträge hängen von Tarif, Gesundheitsprüfung, Beruf, Hobbys und weiteren Versichererregeln ab. Verglichen werden nur tatsächlich eingegebene Angebote.

Warum wird kein pauschales Vielfaches des Gehalts verwendet?

Ein Gehaltsmultiplikator verdeckt Schulden, Unterstützungsdauer, Kinderbedarf und vorhandene Mittel. Der Rechner zeigt diese Komponenten einzeln.

Ist die Auszahlung automatisch steuerfrei?

Der Rechner macht keine pauschale Steuerzusage. Einkommensteuerliche und erbschaftsteuerliche Folgen hängen von der konkreten Vertrags- und Bezugsrechtsgestaltung ab.

Quellen und Grundlagen

§ 159 VVG regelt die Benennung eines Bezugsberechtigten. Der Rechner gestaltet oder prüft das Bezugsrecht nicht.

§ 159 VVG - Bezugsberechtigung

§ 3 ErbStG nennt Erwerbe von Todes wegen. Ob eine konkrete Versicherungsleistung steuerlich erfasst wird, hängt von Vertrags- und Bezugsrechtsgestaltung ab und wird hier nicht entschieden.

§ 3 ErbStG - Erwerb von Todes wegen

§ 19 VVG betrifft vorvertragliche Anzeigepflichten. Gesundheitsprüfung, Risikozuschlag, Ausschluss oder Annahme bleiben Entscheidungen des Versicherers.

§ 19 VVG - Anzeigepflicht

Die GDV-Statistik ordnet Lebensversicherungsverträge im Markt ein, liefert aber weder eine individuelle Bedarfssumme noch eine Annahme- oder Beitragsprognose.

GDV - So sind Deutsche versichert

Aktualisiert Juli 2026 · Zur Methodik
Planungs- und Vergleichshilfe anhand Ihrer Eingaben. Keine Beitragsprognose, Annahmeentscheidung, Produktempfehlung, Steuerberatung oder Bezugsrechtsgestaltung. Maßgeblich sind Antrag, Gesundheitsprüfung, Police und Versicherungsbedingungen.