Risikolebensversicherung-Bedarfsrechner
Ermittelt eine transparente Todesfall-Versorgungslücke oder vergleicht zwei tatsächlich vorliegende Angebote. Keine erfundene Prämie und keine Annahmeprognose.
Wählen Sie zwischen Versorgungslücke und Vergleich zweier tatsächlich vorliegender Angebote.
Restschulden, die im Todesfall vollständig oder teilweise abgelöst werden sollen.
Jährliche Netto-Lücke nach sicheren Hinterbliebeneneinkünften, nicht das volle Bruttoeinkommen.
Zeitraum, über den die eingegebene jährliche Lücke abgesichert werden soll.
Liquide Mittel, die im Todesfall tatsächlich kurzfristig für diesen Zweck verfügbar wären.
Bereits bestätigte Todesfallleistung bestehender Verträge.
Garantierte Versicherungssumme von Angebot A.
Aktuell angebotener Zahlbeitrag von Angebot A für die gewählte Zahlungsweise.
Zahlungsweise, auf die sich Netto- und Bruttobeitrag von Angebot A beziehen.
Versicherungsdauer von Angebot A in Jahren.
Garantierte Versicherungssumme von Angebot B.
Aktuell angebotener Zahlbeitrag von Angebot B.
Zahlungsweise von Angebot B.
Versicherungsdauer von Angebot B in Jahren.
Nur bestätigen, wenn Leistung, Laufzeit, versicherte Person und wesentliche Vertragsmerkmale übereinstimmen.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle5 Bereiche
Weitere Verpflichtungen 3 Felder
Zusätzlicher bezifferter Bedarf für Betreuung, Ausbildung oder Versorgung von Kindern.
Bestattungs- und andere einmalige Kosten, die nicht bereits in Schulden oder Jahreslücke enthalten sind.
Weitere konkrete Verpflichtungen ohne Doppelzählung.
Verfügbare Mittel 1 Feld
Weitere ausdrücklich verfügbare Hinterbliebenenmittel; unsichere Ansprüche nicht ansetzen.
Zielsumme 1 Feld
Optionale Aufrundung der rechnerischen Lücke auf eine praktisch wählbare Versicherungssumme.
Angebot A – Beitragsgrenze 1 Feld
Tariflicher Bruttobeitrag von Angebot A, sofern im Dokument ausgewiesen.
Angebot B – Beitragsgrenze 1 Feld
Tariflicher Bruttobeitrag von Angebot B, sofern ausgewiesen.
Versorgungslücke und Rechenweg
- Bedarf komponentenweise erfassen — Schulden, laufender Nettoausfall und Einmalbedarf werden getrennt addiert. Nur tatsächlich verfügbare Mittel werden abgezogen.
- Roh-Lücke vor Rundung lesen — Eine gewählte Zielrundung erhöht nur die dargestellte Zielsumme; die ungerundete Versorgungslücke bleibt sichtbar.
- Angebote nicht nur nach Preis vergleichen — Zahl- und Bruttobeitrag sind erst bei gleicher Summe, Laufzeit, Leistungskurve, Rauchdefinition, Optionen und Ausschlüssen sinnvoll vergleichbar.
Wie hoch sollte eine Risikolebensversicherung sein?
Der Bedarfsrechner addiert Restschulden, den jährlichen Netto-Einkommensausfall über die gewählte Unterstützungsdauer sowie Kinder-, Ausbildungs-, Bestattungs- und weitere bezifferte Verpflichtungen. Liquide Mittel, vorhandener Todesfallschutz und andere ausdrücklich verfügbare Ressourcen werden abgezogen. Das Ergebnis ist eine transparente Versorgungslücke, keine Tarifempfehlung oder Prämienprognose.
Bedarfs- und Angebotsformeln
Jede Komponente stammt aus einer Eingabe; Alter, Beruf, Gesundheit oder Rauchen erzeugen keinen erfundenen Marktbeitrag.
Eine optionale Zielrundung wird erst nach der ungerundeten Bedarfsermittlung angewendet.
Vom Bedarf zur Zielsumme
Kontrollbeispiel mit eingefrorenen Eingaben
| Kennzahl | Ergebnis |
|---|---|
| Hauptergebnis | 340.000,00 € |
| Kontrolle 1 | 412.000,00 € Bruttobedarf |
| Kontrolle 2 | 75.000,00 € verfügbare Mittel |
| Kontrolle 3 | 192.000,00 € Einkommensbrücke |
| Kontrolle 4 | 337.000,00 € Roh-Lücke vor Rundung |
Vorsorgepfad und Ergebnisgrenze
Die Absicherungslücke summiert abzulösende Schulden, Übergangsbedarf, Ausbildung oder Betreuung und gewünschte Einkommensersatzzeiten. Davon werden nur zweckgeeignete, tatsächlich verfügbare Vermögens- und Versicherungsleistungen abgezogen. Eine pauschale Vielfache-des-Jahresgehalts-Regel wird nicht erfunden.
Risikolebensversicherung, bestehende Verträge und Vermögen sind getrennte Quellen. Ob eine Todesfallleistung oder ein anderer Vermögenszufluss bei einer bestimmten Person einen steuerpflichtigen Erwerb auslöst, wird hier nicht beurteilt. Liegt ein dokumentierter steuerlicher Erwerbswert vor, kann er im Erbschaftsteuer-Rechner getrennt geprüft werden. Bezugsrecht, Erbschaft, Steuer, Gesundheitsprüfung, Ausschlüsse und Vertragsleistung werden nicht automatisch beurteilt. Das Ergebnis ist ein dokumentiertes Bedarfsszenario, kein Tarifvorschlag.
Prüfen Sie mehrere Zeiträume und Bedarfshöhen einzeln. Eine sinkende Schuld oder endende Betreuung kann den Bedarf verändern; Inflation und Rendite sind nur mit ausdrücklichen Szenarien einzubeziehen.
Szenarien, Verträge und Nachweise prüfen
Trennen Sie garantierte Leistung, unverbindliche Überschüsse, Rückkaufswert, Beiträge und frei gewählte Renditeannahmen konsequent voneinander. Jeder Betrag braucht Quelle, Datum, Zahlungsbeginn und die Kennzeichnung, ob er garantiert, geschätzt oder frei angenommen ist.
Ändern Sie in Szenarien jeweils nur Ablaufleistung, Rendite, Beitragsdauer oder Auszahlungszeitpunkt. Erst dann lässt sich erkennen, welche Annahme die ausgewiesene Lücke oder Leistung verändert.
Prüfen Sie die Rechnung über Summe der Beiträge, garantierten Vertragswert und den ausgewiesenen Mehr- oder Minderwert. Achten Sie darauf, dass Leistungen, Beiträge und vorhandene Mittel nicht doppelt berücksichtigt werden.
Bewahren Sie Versicherungsschein, aktuelle Standmitteilung, Kosteninformation, Bezugsrecht und Kündigungsbedingungen zusammen mit Eingaben und Warnhinweisen auf. Der Rechner ersetzt weder Vertragsprüfung noch Leistungsentscheidung.
Unterscheiden Sie Todesfallschutz, Ablaufleistung, Rückkaufswert und kurzfristig verfügbares Geld. Ein rechnerisch hoher Endwert kann einen kurzfristigen monatlichen Bedarf nicht automatisch decken.
Zeitachsen und Zahlungsarten abgleichen
Ordnen Sie jeden Betrag der passenden Zeitachse zu: Beitragszahlung, möglicher Todesfall, Kündigungszeitpunkt und regulärer Vertragsablauf. Nur Werte mit derselben Basis dürfen direkt verglichen oder voneinander abgezogen werden.
Rechnen Sie zusätzlich ein vorsichtiges und ein günstigeres Szenario für Überschüsse, Kosten, Laufzeit und alternative Verzinsung. Das zeigt die Empfindlichkeit der Planung, ist aber keine Prognose für Vertrag, Gesetz oder Kapitalmarkt.
Berechnet der Rechner einen Versicherungsbeitrag?
Nein. Beiträge hängen von Tarif, Gesundheitsprüfung, Beruf, Hobbys und weiteren Versichererregeln ab. Verglichen werden nur tatsächlich eingegebene Angebote.
Warum wird kein pauschales Vielfaches des Gehalts verwendet?
Ein Gehaltsmultiplikator verdeckt Schulden, Unterstützungsdauer, Kinderbedarf und vorhandene Mittel. Der Rechner zeigt diese Komponenten einzeln.
Ist die Auszahlung automatisch steuerfrei?
Der Rechner macht keine pauschale Steuerzusage. Einkommensteuerliche und erbschaftsteuerliche Folgen hängen von der konkreten Vertrags- und Bezugsrechtsgestaltung ab.
Quellen und Grundlagen
§ 159 VVG regelt die Benennung eines Bezugsberechtigten. Der Rechner gestaltet oder prüft das Bezugsrecht nicht.
§ 159 VVG - Bezugsberechtigung§ 3 ErbStG nennt Erwerbe von Todes wegen. Ob eine konkrete Versicherungsleistung steuerlich erfasst wird, hängt von Vertrags- und Bezugsrechtsgestaltung ab und wird hier nicht entschieden.
§ 3 ErbStG - Erwerb von Todes wegen§ 19 VVG betrifft vorvertragliche Anzeigepflichten. Gesundheitsprüfung, Risikozuschlag, Ausschluss oder Annahme bleiben Entscheidungen des Versicherers.
§ 19 VVG - AnzeigepflichtDie GDV-Statistik ordnet Lebensversicherungsverträge im Markt ein, liefert aber weder eine individuelle Bedarfssumme noch eine Annahme- oder Beitragsprognose.
GDV - So sind Deutsche versichert