BU-Bedarfsrechner: Versorgungslücke berechnen
Erfassen Sie den monatlichen Lebensbedarf und nur belastbar bestätigte Leistungen. Der Rechner zeigt die offene Absicherung und prüft optional ein konkretes BU-Angebot, ohne Beitrag oder Annahmechance zu erfinden.
Monatliche Wohnkosten und laufende Haushaltskosten, die bei Berufsunfähigkeit weiter anfallen würden.
Regelmäßige Ausgaben für Ernährung, Mobilität, Kleidung, Kommunikation und persönliche Lebenshaltung.
Beiträge für Altersvorsorge und Versicherungen, die im Leistungsfall weitergeführt werden sollen.
Monatliche Kreditraten, Unterhalt und andere feste Verpflichtungen, die nicht bereits in Wohnen oder Lebenshaltung enthalten sind.
Frei gewählte monatliche Reserve für unregelmäßige Ausgaben. Sie ist eine Planungsannahme und keine Versicherungsleistung.
Nur den persönlichen Betrag aus Renteninformation, Rentenauskunft oder Bescheid übernehmen. Nicht pauschal aus dem heutigen Gehalt schätzen.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle7 Felder
Dokumentieren Sie, aus welcher persönlichen DRV-Unterlage der eingegebene Betrag stammt. Ohne belastbaren Wert bleibt das Feld bei null.
Monatliche BU-Rente aus einem bereits bestehenden Vertrag, soweit sie im betrachteten Leistungsfall tatsächlich greifen würde.
Nur regelmäßig verfügbare und belastbar gesicherte Einnahmen eintragen. Vermögen oder ungewisse Hilfeleistungen nicht als Monatsrente behandeln.
Aktivieren Sie den Vergleich nur, wenn ein konkretes Angebot mit Rente, Beitrag und Laufzeit vorliegt.
Monatliche BU-Rente laut Angebot. Dynamiken oder Staffelungen nur berücksichtigen, wenn sie im eingegebenen Wert bereits enthalten sind.
Tatsächlicher monatlicher Zahlbeitrag laut Angebot, nicht ein unverbindlicher Bruttobeitrag ohne Einordnung.
Geplante Beitragsdauer bis zum vertraglichen Endalter. Sie dient nur der nominalen Beitragssumme und ist keine Leistungsprognose.
Ihre eingegebene Versorgungssituation
- Bedarf aus Ausgaben aufbauen — Erfassen Sie Wohnen, Lebenshaltung, weiterlaufende Vorsorge, Verpflichtungen und Ihren eigenen Puffer getrennt. Der Rechner verwendet keine pauschale Quote vom Einkommen.
- Nur bestätigte Leistungen abziehen — Eine Erwerbsminderungsrente gehört nur mit einem persönlichen DRV-Wert in die Rechnung. Bereits bestehende BU-Renten und andere sichere Einnahmen müssen vertraglich oder anderweitig belastbar sein.
- Angebot nur dokumentieren — Optional können Sie die angebotene BU-Rente und den tatsächlichen Beitrag eintragen. Gesundheitsprüfung, Annahme, Ausschlüsse, Dynamik und Leistungsprüfung werden nicht vorhergesagt.
Wie wird die BU-Versorgungslücke berechnet?
Der Rechner addiert Ihre monatlichen Ausgaben und weiterlaufenden Verpflichtungen. Davon werden nur bestätigte Leistungen und sichere Einnahmen abgezogen. Die Differenz ist der Betrag, den eine private Absicherung in Ihrem gewählten Szenario noch abdecken müsste.
Die Rechnung beantwortet nicht, ob ein Versicherer Sie annimmt oder im Leistungsfall zahlen muss. Dafür gelten Antrag, Gesundheitsangaben, Vertragsbedingungen und die konkrete Leistungsprüfung.
Vom Monatsbedarf zur offenen Absicherung
Berechnungsformeln
Beispiel: So entsteht die monatliche Versorgungslücke
| Kennzahl | Ergebnis |
|---|---|
| Hauptergebnis | 1.400,00 €/Monat offene Absicherung |
| Kontrolle 1 | 2.400,00 € monatlicher Bedarf |
| Kontrolle 2 | 1.000,00 € bestätigte Leistungen/Einnahmen |
| Kontrolle 3 | 1.500,00 €/Monat Angebot · 100,00 € über offener Lücke |
| Kontrolle 4 | 85,00 €/Monat · 25.500,00 € nominal über 25,0 Jahre |
Vorsorgepfad und Ergebnisgrenze
Die Rechnung beginnt beim monatlichen Haushaltsbedarf und zieht nur bestätigte, im Leistungsfall verfügbare Einnahmen ab. Eine Erwerbsminderungsrente wird nicht pauschal aus dem heutigen Gehalt geschätzt, sondern nur als persönlicher DRV-Wert übernommen. So entsteht eine nachvollziehbare offene Absicherung statt einer beliebigen Prozentregel. Eine gesetzliche Altersrente beginnt nach eigenen Voraussetzungen und Zeitpunkten; für diesen getrennten Anspruch steht der Rentenrechner bereit.
Ein Versicherungsangebot wird mit Rente, Beitrag, Laufzeit, Dynamik und dokumentierten Ausschlüssen erfasst. Der Rechner bewertet weder Annahme noch Gesundheitsprüfung, Verweisung, Leistungsdefinition oder Versichererqualität. Staatliche Erwerbsminderung und private Berufsunfähigkeit haben unterschiedliche Voraussetzungen.
Die Modellrechnung ersetzt keine Bedarfsermittlung mit Familie, Steuern, Krankenversicherung und Inflation. Bewahren Sie Ausgabenbasis, bestätigte Leistungen, Vertragsstand und Laufzeit zusammen auf.
Szenarien, Verträge und Nachweise prüfen
Trennen Sie laufenden Haushaltsbedarf, bestätigte gesetzliche Leistungen, vorhandene private Absicherung und frei gewählte Sicherheitsreserve konsequent voneinander. Jeder Betrag braucht Quelle, Datum, Zahlungsbeginn und die Kennzeichnung, ob er garantiert, geschätzt oder frei angenommen ist.
Ändern Sie in Szenarien jeweils nur Monatsbedarf, vorhandene Leistung, Leistungsdauer oder Dynamik. Erst dann lässt sich erkennen, welche Annahme die ausgewiesene Lücke oder Leistung verändert.
Prüfen Sie die Rechnung über Monatsbedarf minus sichere Einnahmen und den Abgleich mit der gewünschten BU-Rente. Achten Sie darauf, dass Leistungen, Beiträge und vorhandene Mittel nicht doppelt berücksichtigt werden.
Bewahren Sie Haushaltsbudget, Renteninformation, bestehende Policen, Vertragsbedingungen und konkrete Angebote zusammen mit Eingaben und Warnhinweisen auf. Der Rechner ersetzt weder Vertragsprüfung noch Leistungsentscheidung.
Unterscheiden Sie laufende Monatsrente, sofort verfügbares Vermögen und einmalige Kosten im Leistungsfall. Ein rechnerisch hoher Endwert kann einen kurzfristigen monatlichen Bedarf nicht automatisch decken.
Zeitachsen und Zahlungsarten abgleichen
Ordnen Sie jeden Betrag der passenden Zeitachse zu: Bedarf ab Eintritt der Berufsunfähigkeit, Leistungsbeginn, Vertragsende und Übergang in die Altersrente. Nur Werte mit derselben Basis dürfen direkt verglichen oder voneinander abgezogen werden.
Rechnen Sie zusätzlich ein vorsichtiges und ein günstigeres Szenario für Bedarf, Inflation, Dynamik und Leistungsdauer. Das zeigt die Empfindlichkeit der Planung, ist aber keine Prognose für Vertrag, Gesetz oder Kapitalmarkt.
Häufige Fragen zum BU-Bedarf
Warum verwendet der Rechner keine feste Quote vom Nettoeinkommen?
Haushalte mit gleichem Einkommen können sehr unterschiedliche Wohnkosten, Kredite, Unterhaltspflichten und Vorsorgeziele haben. Eine Ausgabenrechnung macht diese Unterschiede sichtbar und verhindert, dass eine pauschale Prozentzahl als individuelle Empfehlung erscheint.
Kann der Rechner meine Erwerbsminderungsrente bestimmen?
Nein. Tragen Sie nur einen Betrag aus Ihrer persönlichen Renteninformation, Rentenauskunft oder einem Bescheid ein. Die individuelle Höhe und der Anspruch werden von der Deutschen Rentenversicherung festgestellt.
Berechnet der Rechner einen passenden BU-Beitrag?
Nein. Ein Beitrag hängt von einem konkreten Versicherer, Tarif, Beruf, Gesundheitsangaben, Leistungsumfang und weiteren Vertragsmerkmalen ab. Der Rechner verarbeitet nur einen tatsächlich vorliegenden Angebotsbeitrag.
Bedeutet eine rechnerisch ausreichende Angebotsrente, dass der Vertrag geeignet ist?
Nein. Die Rentenhöhe ist nur ein Teil des Vertrags. Bedingungen, Ausschlüsse, Dynamik, Laufzeit, Nachversicherung und die persönliche Risikosituation müssen separat geprüft werden.
Quellen und Grundlagen
§ 172 VVG beschreibt die vertragliche Leistung bei Berufsunfähigkeit. Der Rechner ermittelt nur einen Bedarf und prüft nicht, ob die Voraussetzungen eines konkreten Vertrags erfüllt sind.
§ 172 VVG - Leistung des VersicherersDie Deutsche Rentenversicherung erläutert Voraussetzungen und Umfang der Erwerbsminderungsrente. Deshalb übernimmt der Rechner nur einen persönlichen DRV-Wert und schätzt keine gesetzliche Leistung aus dem Gehalt.
ErwerbsminderungsrentenDie BaFin weist auf Vertragsmerkmale und Prüfbedarf bei Berufsunfähigkeitsversicherungen hin. Der Rechner ersetzt weder Gesundheitsprüfung noch Bedingungsvergleich oder Leistungsentscheidung.
Berufsunfähigkeitsversicherung