Farbrechner – Wandfarbe, Gebinde und Grundierung
Flächenbasis wählen, Ergiebigkeit und Anstriche aus dem Produkt übernehmen und eine gebindegenaue Bestellung berechnen.
Wählen Sie, ob bereits bekannte Nettoflächen oder vollständige Raummaße verwendet werden.
Tragen Sie nur die tatsächlich zu streichende Netto-Wandfläche ein.
Ergänzen Sie eine bekannte Deckenfläche, falls sie mit demselben Produkt gestrichen wird.
Messen Sie die lichte Raumlänge entlang der Wand, nicht die Außenabmessung des Gebäudes.
Messen Sie die lichte Raumbreite; zusammen mit Länge und Höhe entsteht die Wandfläche.
Verwenden Sie die mittlere lichte Raumhöhe bei kleinen Unebenheiten.
Addieren Sie Fenster- und Türflächen, die nicht gestrichen werden sollen.
Aktivieren Sie die Decke nur, wenn sie mit derselben Farbe und Anstrichzahl geplant wird.
Übernehmen Sie die Ergiebigkeit des konkreten Produkts und Untergrunds aus dem Datenblatt.
Geben Sie die tatsächlich geplante Zahl vollständiger Anstriche ein.
Die Reserve deckt Untergrundschwankungen und kleine Nacharbeiten ab; sie ersetzt keine Verbrauchsprüfung.
Wählen Sie, ob die Kombination möglichst wenig Rest oder bei vorhandenen Preisen möglichst geringe Kosten haben soll.
Tragen Sie die erste verfügbare Gebindegröße des ausgewählten Produkts ein.
Optionaler Bruttopreis des ersten Gebindes für den Kostenvergleich.
Aktivieren Sie eine separate Grundierung nur, wenn der Untergrund oder das Produktsystem sie vorsieht.
Verwenden Sie die deklarierte Ergiebigkeit der konkreten Grundierung.
Geben Sie die vom System vorgesehene Zahl der Grundierungsaufträge ein.
Tragen Sie die verfügbare Gebindegröße der Grundierung ein.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle2 Bereiche
Gebinde und Preise 4 Felder
Ergänzen Sie eine zweite tatsächlich angebotene Gebindegröße.
Tragen Sie den Preis der zweiten Gebindegröße ein, wenn nach Kosten optimiert werden soll.
Ergänzen Sie bei Bedarf eine dritte verfügbare Gebindegröße.
Tragen Sie den Preis der dritten Gebindegröße ein, sofern ein Kostenvergleich gewünscht ist.
Produktdokumentation 1 Feld
Die Deckkraftklasse wird nur dokumentiert und verändert weder Verbrauch noch Anstrichzahl automatisch.
Farb- und Gebindebedarf
- Fläche bestimmen — Direkte Nettofläche eingeben oder Wandfläche aus Raummaßen und Öffnungen berechnen.
- Produktetikett verwenden — Ergiebigkeit pro Liter und geplante Anstriche aus dem konkreten Beschichtungsaufbau übernehmen.
- Gebinde vergleichen — Bis zu drei verfügbare Größen und optional deren Preise eintragen.
Wandfarbe aus Fläche, Ergiebigkeit und Anstrichen berechnen
Der Farbrechner verbindet drei Ebenen, die häufig vermischt werden: die zu beschichtende Fläche, die deklarierte Ergiebigkeit des gewählten Produkts und die Zahl der geplanten Anstriche. Im Raummodus werden Wandflächen aus Umfang und Höhe gebildet, Öffnungen abgezogen und die Decke nur auf Wunsch ergänzt. Danach werden Reserve und Gebindegrößen berücksichtigt. Grundierung bleibt ein eigenes Produkt mit eigener Ergiebigkeit und Verpackung.
Die Rechnung plant Mengen und Gebinde. Sie entscheidet nicht, ob Untergrund, Farbtonwechsel oder Deckkraft einen weiteren Arbeitsgang erfordern.
Von der Raumgeometrie zum Farbeinkauf
Formeln für Wandfläche, Liter und Gebinde
Rechenbeispiel: Wände und Decke eines 5 × 4 m großen Raums
Ein Raum ist 5 m lang, 4 m breit und 2,5 m hoch. Die Bruttowandfläche beträgt 2 × (5 + 4) × 2,5 = 45 m². Nach Abzug von 5 m² Fenstern und Türen bleiben 40 m² Wandfläche. Da die 20 m² große Decke mitgestrichen wird, beträgt die gesamte Fläche 60 m².
Bei zwei Anstrichen, 8 m² deklarierter Ergiebigkeit je Liter und 5 % Reserve ergibt sich 60 × 2 ÷ 8 × 1,05 = 15,75 Liter Farbe. Mit verfügbaren Gebinden von 10 Litern und 2,5 Litern wählt die Beispielrechnung ein 10-Liter-Gebinde und drei 2,5-Liter-Gebinde. Gekauft werden 17,50 Liter; der sichtbare Gebindeüberschuss beträgt 1,75 Liter.
Für eine separat aktivierte Grundierung mit 10 m² je Liter, einem Anstrich und 5-Liter-Gebinden werden zwei Gebinde beziehungsweise 10 Liter eingeplant. Die dokumentierte Deckkraftklasse verändert die Menge nicht automatisch. Ein schwieriger Untergrund oder starker Farbtonwechsel kann trotzdem einen anderen Aufbau erfordern.
Fläche und Untergrund vor der Berechnung prüfen
Wer nicht mit vollständigen Raummaßen arbeitet, kann Netto-Wand- und Deckenflächen direkt eingeben. Bei komplexen Grundrissen hilft der Flächen-Rechner, Teilflächen sauber zu addieren. Fenster und Türen sollten nur abgezogen werden, wenn ihre Fläche im Verhältnis zum Raum relevant ist und nicht durch Laibungen oder zusätzliche Beschichtung wieder teilweise anfällt.
Risse, lose Altanstriche, stark saugende Flächen oder unterschiedliche Untergründe können eine Vorbereitung oder Grundierung notwendig machen. Der Putzrechner kann Materialmengen für einen geplanten Putzaufbau abschätzen, prüft aber ebenso wenig den vorhandenen Untergrund. Fachliche Produktfreigaben bleiben maßgeblich.
Für Außenwände gelten andere Beanspruchungen und häufig andere Produkte. Fassadenfläche, Öffnungen, Schichten und Gebinde lassen sich im Fassaden-Rechner getrennt planen. Innenfarbe sollte nicht allein aufgrund einer rechnerisch passenden Ergiebigkeit für außen verwendet werden.
Ergiebigkeit, Deckkraft und Kosten richtig einordnen
Die deklarierte Ergiebigkeit ist keine universelle Konstante. Sie hängt vom Produkt, vom Untergrund und teilweise von der Auftragsart ab. Deshalb übernimmt der Rechner keinen Standardwert aus einem Vergleichsrechner oder einer Herstellerseite. Tragen Sie den Wert des konkret ausgewählten Produkts ein und beachten Sie, ob er sich auf einen oder mehrere Arbeitsgänge bezieht.
Deckkraftklasse und Nassabriebklasse beschreiben Produkteigenschaften, sind aber kein automatischer Multiplikator. Eine hohe Deckkraft kann die Wahrscheinlichkeit eines zusätzlichen Anstrichs reduzieren, garantiert dies jedoch nicht für jeden Farbton und Untergrund. Die geplante Anstrichzahl bleibt deshalb eine bewusste Eingabe.
Bei der Gebindeoptimierung nach Kosten werden nur die eingetragenen Preise verglichen. Fehlende Preise werden nicht erfunden. Berücksichtigen Sie außerdem Grundierung, Abdeckmaterial, Werkzeug, Spachtelarbeiten und Entsorgung separat, wenn Sie eine vollständige Projektkalkulation benötigen.
Häufige Fragen zur Farbmenge
Soll ich Fenster und Türen immer vollständig abziehen?
Nur wenn die Öffnungsfläche relevant ist. Laibungen oder andere zusätzlich zu streichende Flächen müssen separat berücksichtigt werden.
Ist die Ergiebigkeit auf jedem Untergrund gleich?
Nein. Saugfähigkeit, Struktur und Auftragsart können den tatsächlichen Verbrauch verändern. Verwenden Sie die Produktangabe und planen Sie angemessen.
Berechnet die Deckkraftklasse automatisch weniger Anstriche?
Nein. Sie wird nur dokumentiert. Die Zahl der geplanten Anstriche bleibt eine eigene Eingabe.
Warum wird Grundierung separat berechnet?
Weil sie ein anderes Produkt mit eigener Ergiebigkeit, Anstrichzahl und Gebindegröße ist.
Quellen und Grundlagen
DIN 18363 ordnet Maler- und Lackierarbeiten fachlich ein. Der Rechner ersetzt keine Prüfung des Untergrunds oder der Ausführung.
DIN 18363:2019-09 – Maler- und LackierarbeitenDIN EN 13300 behandelt Klassifikationen für wasserhaltige Beschichtungsstoffe im Innenbereich. Klassen werden dokumentiert, aber nicht in einen erfundenen Verbrauchsfaktor umgerechnet.
DIN EN 13300:2023-02Der toom-Farbrechner zeigt einen verbreiteten marktüblichen Planungsansatz. FlinkRechner übernimmt daraus keine pauschale Ergiebigkeit.
toom FarbrechnerDie Caparol-Produktseite zeigt beispielhaft, dass Verbrauch und Eigenschaften produktbezogen deklariert werden. Im Rechner ist stets das eigene Produkt maßgeblich.
Caparol Indeko-plus – Produktverbrauch