Elektroauto-Ladekosten-Rechner 2026: Sitzung, Fahrt und Jahr
Berechnen Sie bezahlte Netzenergie und Kosten für eine Ladesitzung, eine Fahrt oder einen Jahresmix aus zwei Ladequellen.
Wählen Sie eine einzelne Ladesitzung, eine Sitzung mit Zusatzgebühren, die Stromkosten einer Fahrt oder einen Jahresmix aus zwei Ladequellen.
Nutzbare Batteriekapazität, nicht die Brutto- oder Nennkapazität.
Ladestand zu Beginn der Sitzung in Prozent der nutzbaren Batterie.
Gewünschter Ladestand am Ende. Er muss über dem Startwert liegen.
Zusätzliche Energie zwischen Batterie und Zähler. Verwenden Sie einen zum Ladeort und Messweg passenden Wert.
Ihr tatsächlicher Arbeitspreis je kWh. Der BDEW-Durchschnitt ist nur ein Vergleichswert, kein voreingestellter Tarifanspruch.
Fahrverbrauch in kWh je 100 km. Geben Sie an, ob er batterie- oder netzseitig gemessen wurde.
Batterieseitig bedeutet: Ladeverluste werden zusätzlich berechnet. Zählerseitig bedeutet: Verluste sind bereits im Verbrauch enthalten.
Kilometer der geplanten Fahrt.
Erwartete Fahrleistung pro Jahr.
Anteil der Jahresenergie, der über Ladequelle A bezogen wird.
Arbeitspreis je kWh an Ladequelle A.
Restlicher Anteil der Jahresenergie über Ladequelle B. Beide Anteile müssen zusammen 100 % ergeben.
Arbeitspreis je kWh an Ladequelle B.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle3 Bereiche
Zusatzgebühren 3 Felder
Einmalige Gebühr pro Ladevorgang, sofern der Tarif sie berechnet.
Gebühr je Minute oder Zeiteinheit nach dem konkreten Tarif.
Nur die Dauer, für die tatsächlich eine Zeit- oder Blockiergebühr anfällt.
Ladequelle A 2 Felder
Ladeverlust für Quelle A, nur bei batterie-seitigem Fahrverbrauch.
Wiederkehrende Jahresgrundgebühr für Quelle A, nicht einzelne Sitzungsgebühren.
Ladequelle B 2 Felder
Ladeverlust für Quelle B, nur bei batterie-seitigem Fahrverbrauch.
Wiederkehrende Jahresgrundgebühr für Quelle B.
Ladekosten und Energiefluss
- Rechenweg wählen — Eine Ladesitzung, Fahrtkosten und ein Jahresmix verwenden unterschiedliche Eingaben. Es werden nur die Felder des gewählten Pfads angezeigt.
- Energiegrenze prüfen — Ein batterieseitiger Verbrauch muss über den eingegebenen Ladeverlust auf die bezahlte Netzenergie umgerechnet werden.
- Eigene Tarife verwenden — Öffentliche Ladepreise werden von Betreibern festgelegt. Der Rechner ergänzt deshalb keinen vermeintlichen Deutschlandtarif.
Was berechnet der Elektroauto-Ladekosten-Rechner?
Der Ladekosten-Rechner unterscheidet zwischen Energie, die in der Batterie ankommt, und Energie, die am Zähler bezahlt wird. Für eine Ladesitzung werden nutzbare Batteriekapazität, Start- und Ziel-Ladestand, Ladeverlust und Tarif verwendet. Für eine Fahrt genügen Verbrauch, Strecke und Preis. Der Jahresmix verteilt die benötigte Energie auf zwei Ladequellen mit eigenen Anteilen, Tarifen, Verlusten und wiederkehrenden Gebühren. Alle Preise bleiben sichtbare Nutzereingaben.
Der BDEW-Wert von 37,0 ct/kWh ist nur ein Haushaltsstrom-Benchmark für 2026 bis April und ersetzt nicht den persönlichen Vertrag.
Vom Ladestand zur bezahlten Energie
Ein Ladevorgang: SOC, Batterieenergie und Netzbezug
Alle Zwischenschritte bleiben ungerundet; gerundet wird erst für die Anzeige.
Beim Jahresmix werden Energie und Kosten jeder Quelle separat berechnet; die Anteile müssen zusammen 100 Prozent ergeben.
Beispiel: 60-kWh-Batterie von 20 auf 80 Prozent
| Rechenschritt | Ergebnis |
|---|---|
| Gespeicherte Batterieenergie | 36,00 kWh |
| Bezahlter Netzbezug bei 10 % Verlust | 40,00 kWh |
| Ladeverlust | 4,00 kWh |
| Energiekosten bei 0,40 €/kWh | 16,00 € |
| Gesamtkosten ohne Zusatzgebühren | 16,00 € |
Berechnung, Annahmen und Grenzen
Das Kontrollbeispiel lädt eine nutzbare 60-kWh-Batterie von 20 auf 80 Prozent. Batterieseitig werden 36 kWh gespeichert. Bei zehn Prozent eingegebenem Verlust müssen 40 kWh am Zähler bezahlt werden; 4 kWh sind Verlustenergie. Mit 40 Cent je kWh kostet die Sitzung 16 Euro, zusätzliche Start- oder Zeitgebühren sind im Beispiel null. Batterieseite und Netzseite bleiben damit nachvollziehbar getrennt.
Start- und Ziel-Ladestand beziehen sich auf die nutzbare Kapazitätsbasis. Die Ladeeffizienz oder Verlustquote muss zum betrachteten Ladepfad passen und wird nicht universell vorgegeben. Temperatur, Ladeleistung, Batteriekonditionierung, Fahrzeug, Wallbox und Messgrenze können reale Verluste verändern. Eine ADAC-Messung liefert Kontext, ersetzt aber nicht den für das eigene Fahrzeug und den Ladeort dokumentierten Wert.
Für Kosten je 100 Kilometer ist keine Batteriekapazität nötig. Entscheidend sind Verbrauch in kWh je 100 Kilometer, die Verbrauchsgrenze und der Tarif. Ein Displaywert auf Batterieseite darf nicht ohne Ladeverlust mit einem Zählertarif kombiniert werden. Session-, Start-, Zeit- und wiederkehrende Gebühren werden getrennt ausgewiesen, damit ein scheinbar niedriger Arbeitspreis nicht die Gesamtkosten verdeckt.
Szenarien prüfen und dokumentieren
Der Jahresmix verteilt die Fahrenergie auf getrennte Ladequellen wie Zuhause und öffentliches Laden. Anteile müssen zusammen 100 Prozent ergeben. Jede Quelle behält Preis, Verlust und Gebühren. PV-Strom braucht eine klar dokumentierte Bewertungsgrenze; entgangene Einspeisevergütung und Vollkosten sind verschiedene Ansätze. Öffentliche Preise und AFIR-Informationen sind datierter Kontext, keine automatisch eingesetzten Marktpreise.
Prüfen Sie das Ergebnis über die Energiekette: Batteriedifferenz plus Verlust ergibt Netzenergie, Netzenergie mal Tarif plus Gebühren ergibt Sitzungskosten. Für Jahreskosten müssen Fahrleistung, Verbrauchsgrenze und Quellenanteile zusammenpassen. Speichern Sie Tarifstand, Beleg, Fahrzeugverbrauch, Ladeverlust und Gebührenmodell. Reichweite, Ladezeit, Routenplanung und technische Anschlussfreigabe liegen außerhalb dieser Kostenrechnung.
Tarif, Verbrauch und Ladeverlust richtig einordnen
Prüfen Sie, ob Verbrauch und Tarif dieselbe Energiemenge beschreiben. Ein batterie-seitiger Fahrzeugwert muss vor der Multiplikation mit einem Zählertarif um den passenden Ladeverlust ergänzt werden. Ist der Verbrauch bereits am Hauszähler oder an der Ladesäule gemessen, darf derselbe Verlust nicht ein zweites Mal aufgeschlagen werden.
Halten Sie für wiederkehrende Vergleiche den Tarifstand, die Quelle des Verbrauchswerts und den Ladeort fest. Ändern Sie bei Szenarien jeweils nur einen Wert, damit erkennbar bleibt, ob eine Abweichung vom Strompreis, dem Ladeverlust oder dem Ladeanteil stammt. Das Ergebnis bewertet weder die technische Eignung einer Wallbox noch die Verfügbarkeit oder Ladezeit auf einer konkreten Route.
Häufige Fragen zu Ladekosten
Muss ich Ladeverluste immer zusätzlich eintragen?
Nein. Nur wenn der Verbrauch batterie-seitig angegeben ist. Ein am Zähler oder an der Ladesäule gemessener Verbrauch enthält die Verluste bereits.
Ist 37 ct/kWh der aktuelle Preis für jede Ladung?
Nein. Der BDEW-Wert ist ein durchschnittlicher Haushaltsstrompreis für 2026 bis April. Verwenden Sie Ihren eigenen Haus-, Wallbox- oder öffentlichen Ladetarif.
Wie behandle ich Start- oder Blockiergebühren?
Im Sitzungsmodus mit Gebühren werden sie getrennt zum Energiepreis addiert. Im Jahresmix können wiederkehrende Grundgebühren je Ladequelle eingetragen werden.
Berechnet der Rechner Ladezeit oder passende Ladestopps?
Nein. Er berechnet Energiemengen und Kosten. Ladeleistung, Ladekurve, Säulenverfügbarkeit und Routenplanung sind nicht Bestandteil des Ergebnisses.
Quellen und Grundlagen
Die Fachquelle „BDEW Strompreisanalyse April 2026“ dient als dokumentierter Methoden- und Vergleichsrahmen.
BDEW Strompreisanalyse April 2026Die amtliche Quelle „E-Mobilität und öffentliche Ladeinfrastruktur“ dokumentiert den im Rechner verwendeten Daten- oder Verfahrensstand.
E-Mobilität und öffentliche LadeinfrastrukturDie Verbraucherinformation „Ladeverluste beim Elektroauto“ dient als zusätzlicher Praxis- und Plausibilitätsrahmen.
Ladeverluste beim ElektroautoDie Verbraucherinformation „Wallbox-Kosten: Anschaffung, Installation und Betrieb“ dient als zusätzlicher Praxis- und Plausibilitätsrahmen.
Wallbox-Kosten: Anschaffung, Installation und Betrieb