Raumvolumen-Rechner: Rechteck, Schräge und Zonen
Innengeometrie ohne versteckte Heizlast- oder Lüftungsannahmen.
Wählen Sie die Geometrie, die den Innenraum am besten beschreibt. Komplexe Räume können als getrennte Quaderzonen erfasst werden.
Verwenden Sie für alle Längen dieselbe Einheit; der Rechner rechnet sie intern konsistent um.
Innenmaß der Raumlänge in der gewählten Einheit.
Innenmaß der Raumbreite in der gewählten Einheit.
Senkrechte lichte Höhe eines rechteckigen Raums.
Senkrechte niedrige Höhe beziehungsweise Kniestockhöhe, nicht die schräge Dachlänge.
Senkrechte hohe Höhe beziehungsweise Firsthöhe des Innenraums.
Länge der ersten Quaderzone.
Breite der ersten Quaderzone.
Höhe der ersten Quaderzone.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle4 Bereiche
Flächenabzüge 1 Feld
Gesamte Fenster- und Türfläche, die nur von der Brutto-Wandfläche abgezogen wird; das Luftvolumen bleibt unverändert.
Zone 2 5 Felder
Aktivieren Sie eine zweite Quaderzone nur für einen klaren Zusatz oder Abzug.
Legen Sie fest, ob Zone 2 addiert oder als Aussparung abgezogen wird.
Länge der zweiten Quaderzone.
Breite der zweiten Quaderzone.
Höhe der zweiten Quaderzone.
Zone 3 5 Felder
Aktivieren Sie eine dritte Quaderzone nur, wenn sie geometrisch getrennt dokumentiert werden kann.
Legen Sie fest, ob Zone 3 addiert oder abgezogen wird.
Länge der dritten Quaderzone.
Breite der dritten Quaderzone.
Höhe der dritten Quaderzone.
Optionale Sensitivitäten 3 Felder
Eigener Luftwechsel in 1/h für eine reine Sensitivitätsrechnung; der Rechner bestimmt keinen normgerechten Wert.
Eigener spezifischer Lastfaktor. Verwenden Sie nur einen dokumentierten Projektwert, nicht einen pauschalen Richtwert.
Wählen Sie, ob der eigene Lastfaktor auf Bodenfläche oder Raumvolumen angewendet wird.
Geometrie des Raums
- Innenmaße verwenden — Geben Sie die inneren Raumabmessungen in einer gemeinsamen Längeneinheit ein.
- Passende Querschnittsform wählen — Bei einer Schräge werden niedrige und hohe Höhe gemittelt; beim Giebel wird der symmetrische Dreiecksanteil berücksichtigt.
- Technische Faktoren nicht erraten — Luftwechsel und Lastfaktor bleiben leer, sofern keine geprüfte Vorgabe vorliegt.
Innenvolumen und Raumflächen aus der tatsächlichen Geometrie ableiten
Der Raumvolumen-Rechner bestimmt das innere Luftvolumen sowie Boden-, Decken- und Wandflächen. Neben einem rechteckigen Raum unterstützt er eine einseitige Dachschräge, einen symmetrischen Giebel und bis zu drei additive oder subtraktive Quaderzonen. Fenster- und Türflächen können von der Brutto-Wandfläche abgezogen werden. Optionale Luftwechsel- oder Lastfaktoren bleiben ausdrücklich benutzerdefinierte Sensitivitäten und werden nicht als normative Vorgaben ausgegeben.
Das Ergebnis ist eine geometrische Innenraumbilanz, kein Brutto-Rauminhalt, kein Lüftungskonzept und keine normgerechte Heizlast.
Rechteck, einseitige Schräge und Giebel
Geometrische Rechenwege
Maße aufnehmen und das Ergebnis richtig verwenden
Verwenden Sie Innenmaße und eine einheitliche Längeneinheit. Für allgemeine geometrische Körper wie Zylinder, Kugel, Kegel oder Prisma ist der Volumen-Rechner die passendere Seite. Der Raumvolumen-Rechner bleibt auf dokumentierte Innenmaße und die unterstützten Raumformen begrenzt. Wer Zentimeter und Meter mischt, erzeugt bei Volumen einen Fehler der dritten Potenz. Der Einheiten-Umrechner hilft, alle Längen vorab zu vereinheitlichen. Die Bodenfläche kann bei Bedarf separat mit dem Flächen-Rechner kontrolliert werden.
Für Maler- oder Putzarbeiten ist nicht das Volumen, sondern die Netto-Wand- und gegebenenfalls Deckenfläche entscheidend. Öffnungen sollten nur abgezogen werden, wenn der gewählte Material- oder Angebotsprozess sie tatsächlich nicht mitrechnet. Ein Heizkosten-pro-m²-Rechner verarbeitet Kostenkennwerte, ersetzt aber ebenso wenig wie dieser Raumrechner eine Gebäudebilanz.
Optionale Luftwechsel- und Lastfaktoren werden ausschließlich multipliziert. Der Rechner stellt damit eine vom Nutzer definierte Sensitivität dar, nicht die Auswahl eines normativen Werts. Für eine belastbare Heizlast sind Bauteile, U-Werte, Wärmebrücken, Norm-Außentemperatur, Lüftungsverluste und weitere Randbedingungen nötig.
Beispiel: Rechteckiger Raum mit 5 m × 4 m × 2,5 m
Das Beispiel entspricht der geprüften Geometrie-Rechnung des Rechners.
Wählen Sie einen rechteckigen Raum und geben Sie 5 m Länge, 4 m Breite und 2,5 m Höhe ein. Die Bodenfläche beträgt 5 × 4 = 20 m². Das Innenvolumen beträgt 20 × 2,5 = 50 m³.
Der Raumumfang ist 2 × (5 + 4) = 18 m. Multipliziert mit 2,5 m Höhe ergibt sich eine Brutto-Wandfläche von 45 m². Sind beispielsweise 6 m² Fenster und Türen eingetragen, sinkt nur die Netto-Wandfläche auf 39 m²; das Luftvolumen bleibt 50 m³.
Erwartetes Ergebnis der Kontrollrechnung ohne Öffnungsabzug: 20 m² Bodenfläche, 50 m³ Volumen und 45 m² Brutto-Wandfläche.
Abgrenzung zu Normen, Lüftung und Heizlast
Der innere geometrische Luftraum ist nicht automatisch der Brutto-Rauminhalt eines Gebäudes. Bezugsflächen und Bauteilgrenzen unterscheiden sich. Auch eine hohe rechnerische Genauigkeit ersetzt keine eindeutige Definition, welche Innen- oder Außenkante gemessen wurde.
Ein Luftwechsel von beispielsweise 0,5 pro Stunde bedeutet rechnerisch, dass pro Stunde ein Luftvolumen von 0,5 × Raumvolumen angesetzt wird. Ob dieser Wert für Feuchteschutz, Nennlüftung oder eine konkrete Nutzung geeignet ist, wird hier nicht entschieden. Dasselbe gilt für einen eingegebenen W/m²- oder W/m³-Lastfaktor.
Bei Dachschrägen sind Kniestock- und Firsthöhe senkrecht zu messen. Ein schräges Maß entlang der Dachfläche ist keine Raumhöhe. Komplexe Gauben, offene Treppenräume oder verbundene Geschosse sollten in nachvollziehbare Zonen zerlegt und dokumentiert werden.
Häufige Fragen zum Raumvolumen
Ist das Raumvolumen dasselbe wie der Brutto-Rauminhalt nach DIN 277?
Nein. Dieser Rechner verwendet innere Raummaße und beschreibt das Luftvolumen. Der Brutto-Rauminhalt folgt festgelegten baulichen Bezugsgrenzen und kann deutlich abweichen.
Kann ich mit dem Ergebnis eine Heizung dimensionieren?
Nicht belastbar. Ein eigener Lastfaktor kann nur als Sensitivität multipliziert werden. Eine normgerechte Heizlast benötigt wesentlich mehr Gebäudedaten und Randbedingungen.
Werden Fenster und Türen vom Volumen abgezogen?
Nein. Die optionale Öffnungsfläche reduziert nur die Netto-Wandfläche. Das Raumluftvolumen wird durch gewöhnliche Fenster- und Türöffnungen nicht separat verändert.
Quellen und Grundlagen
DIN 277:2021-08 definiert Grundflächen und Rauminhalte im Hochbau und dient zur Abgrenzung gegenüber dem hier berechneten inneren Luftvolumen.
DIN 277:2021-08 – Grundflächen und Rauminhalte im HochbauDIN EN 12831-1 beschreibt die Norm-Heizlast; der Rechner bildet dieses Verfahren nicht nach.
DIN EN 12831-1:2017-09 – Norm-HeizlastDIN/TS 12831-1 enthält nationale Ergänzungen zur Heizlastberechnung und unterstreicht den Bedarf weiterer Gebäudedaten.
DIN/TS 12831-1:2020-04 – Nationale ErgänzungenDIN 1946-6 behandelt die Lüftung von Wohnungen; ein frei gewählter Luftwechsel ist daher nur eine Sensitivität.
DIN 1946-6:2019-12 – Lüftung von WohnungenDIN 1946-6 Beiblatt 1:2025-06 enthält Beispielberechnungen zum Lüftungskonzept.
DIN 1946-6 Beiblatt 1:2025-06 – BeispielberechnungenRechnerOnline dokumentiert eine Vergleichsmethode für rechteckige Rauminhalte.
Rauminhalt berechnenRechnerOnline zeigt zusätzlich eine getrennte Geometrie für Innenräume mit Dachschräge.
RechnerOnline: Innenraum mit DachschrägeSanier.de stellt einen praktischen Vergleichsrechner für rechteckige Räume bereit.
Sanier.de: RauminhaltHausverkauf.de vergleicht Quadratmeter- und Kubikmeterangaben bei Zimmergrößen.
Zimmergrößen-Rechner