LED-Sparrechner 2026: Stromkosten und Amortisation vergleichen
Vergleichen Sie alte und neue Beleuchtung über Systemleistung, Anzahl, Betriebszeit und Strompreis. Investition, Wartung, Lichtstrom und Emissionen bleiben optionale Prüfebenen.
Anzahl der vorhandenen Leuchten, die im betrachteten Szenario tatsächlich betrieben werden.
Elektrische Systemleistung je alter Leuchte einschließlich dauerhaft mitlaufender Vorschaltgeräte.
Elektrische Systemleistung je neuer Leuchte einschließlich zugehöriger Treiber.
Durchschnittliche tägliche Betriebszeit, die für alte und neue Variante gleich angesetzt wird.
Eigener Vertragspreis in €/kWh. 0,37 €/kWh ist nur der editierbare BDEW-Haushaltsbenchmark vom April 2026.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle4 Bereiche
Nutzung 2 Felder
Anzahl der neuen Leuchten; nur ändern, wenn die Beleuchtungsplanung tatsächlich eine andere Stückzahl vorsieht.
Betriebstage pro Jahr; bei täglich genutzter Beleuchtung 365, sonst das reale Nutzungsprofil.
Investition und Wartung 8 Felder
Aktiviert Investitions-, Wartungs- und Amortisationswerte zusätzlich zur reinen Energieersparnis.
Gesamte Anschaffungskosten der neuen Leuchten und erforderlichen Komponenten.
Einmalige Installations-, Umbau- oder Entsorgungskosten, soweit sie zum Projekt gehören.
Tatsächlich bestätigter Zuschuss oder Rabatt; keine ungesicherte Förderung eintragen.
Kosten eines ohnehin sofort fälligen Ersatzes, die durch das Projekt vermieden werden.
Jährliche Wartungs- und Ersatzkosten der alten Beleuchtung.
Jährliche Wartungs- und Ersatzkosten der neuen Beleuchtung.
Zeitraum in Jahren für die kumulierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Lichtleistung 3 Felder
Aktiviert einen groben Vergleich des eingegebenen Gesamtlichtstroms; eine Lichtplanung ersetzt das nicht.
Nutzbarer Gesamtlichtstrom der bestehenden Beleuchtung laut belastbaren Produkt- oder Messdaten.
Nutzbarer Gesamtlichtstrom der neuen Beleuchtung auf derselben Abgrenzung wie der Altwert.
CO₂-Bilanz 5 Felder
Aktiviert eine optionale Emissionsdifferenz nur mit vollständig dokumentiertem Stromfaktor.
Emissionsfaktor in kg CO₂e je kWh für den gewählten Strommix und die angegebene Systemgrenze.
Herausgeber und Datensatz, aus dem der Emissionsfaktor stammt.
Datenjahr oder Veröffentlichungsstand des verwendeten Faktors.
Systemgrenze des Faktors, etwa direkte Stromerzeugung oder ausgewiesene Lebenszyklusgrenze.
Vergleich alte Beleuchtung und LED
- Systemleistung verwenden — Vorschaltgeräte und Steuerverluste gehören zur alten und neuen Wattzahl, soweit sie mit der Beleuchtung betrieben werden.
- Eigenen Strompreis einsetzen — 37,0 ct/kWh sind nur der datierte BDEW-Startwert. Vertrag oder Abrechnung sind für Ihre Entscheidung besser.
- Gleichwertigkeit separat prüfen — Weniger Watt beweist keine gleiche Beleuchtungsqualität. Lichtstrom, Verteilung, Farbwiedergabe, Farbtemperatur und Steuerung gehören zur Produktentscheidung.
Wie viel spart der Wechsel auf LED?
Der schnelle Vergleich rechnet Anzahl × Systemleistung × Betriebsstunden für alte und neue Beleuchtung. Eine Amortisation entsteht erst, wenn zusätzlich Nettoinvestition und jährliche Betriebskosten-Differenz vollständig eingegeben sind.
Ist der neue Verbrauch oder die neue Wartung höher, bleibt die negative Differenz sichtbar. Der Rechner erfindet daraus keine positive Laufzeit.
Formeln des LED-Vergleichs
Alte und neue Anlage werden auf dieselben Betriebsstunden und denselben Strompreis bezogen:
Die Rechnung ist keine abgezinste Lebenszykluskostenanalyse und enthält nur die ausdrücklich eingegebenen Kosten.
Vom Leistungsunterschied zur Entscheidung
Kontrollbeispiel mit eingefrorenen Eingaben
| Rechenschritt | Ergebnis |
|---|---|
| Hauptergebnis | 206,63 € / Jahr |
| Kontrollwert 1 | 657,0 → 98,6 kWh |
| Kontrollwert 2 | 243,09 € → 36,46 € |
| Kontrollwert 3 | nicht berechnet |
| Kontrollwert 4 | nicht berechnet |
Berechnung, Annahmen und Grenzen
Das Kontrollbeispiel vergleicht zehn alte Leuchten mit je 60 Watt und zehn LED-Leuchten mit je 9 Watt bei drei Stunden Betrieb an 365 Tagen. Der Jahresverbrauch sinkt von 657,0 auf 98,6 kWh. Bei 37 Cent je kWh fallen die Betriebskosten von 243,09 auf 36,46 Euro; die jährliche Differenz beträgt 206,63 Euro. Der Preis ist eine Eingabe beziehungsweise ein datierter Benchmark, keine versteckte Tarifprognose.
Watt beschreibt elektrische Leistung, nicht Helligkeit oder Lichtqualität. Für einen sinnvollen Produktersatz sollten Lumen, Abstrahlwinkel, Farbtemperatur, Farbwiedergabe, Dimmbarkeit und Einsatzbedingungen getrennt geprüft werden. Die optionale Lumenprüfung kann nur eingegebene Werte vergleichen. Ein niedrigerer Wattwert allein belegt nicht, dass Arbeitsplatz, Raum oder Sicherheitsanforderungen weiterhin passend beleuchtet werden.
Die Energiebilanz multipliziert Systemleistung, Anzahl, tägliche Betriebsstunden und Betriebstage. Dauerhafte Grundlasten ausgeschalteter oder wartender Geräte gehören nicht in die Leuchtenlaufzeit. Solche Verbräuche lassen sich separat im Standby-Kostenrechner prüfen. Vorschaltgeräte oder Steuerungen müssen in der jeweiligen Systemleistung enthalten sein. Alte und neue Variante brauchen dieselbe Nutzungsgrenze. Werden zugleich Leuchtenzahl, Betriebszeit und Helligkeit verändert, ist die Kostendifferenz ein kombiniertes Szenario und nicht ausschließlich der Technologie zuzuschreiben.
Szenarien prüfen und dokumentieren
Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung ergänzt Anschaffung, Installation, Zuschuss, vermiedenen Ersatz und laufende Wartung. Statische Amortisation und ein mehrjähriger Cashflow bleiben von der reinen Betriebskostenersparnis getrennt. Null Euro Anschaffung im Kontrollbeispiel bedeutet, dass keine Investitionsaussage berechnet wird. Produktlebensdauer, Ausfallrate und Entsorgung werden nicht automatisch geschätzt.
Eine CO₂-Ausgabe wird nur mit dokumentiertem Faktor, Quelle, Datenjahr und Systemgrenze aktiviert. Der Strommixfaktor darf nicht als vollständige Lebenszyklusbilanz der Leuchten gelesen werden. Speichern Sie Leuchtenzahl, Systemleistung, Betriebsprofil, Tarifstand, Produktdaten und gegebenenfalls Investitionsbelege zusammen. Elektrische Installation, Leuchteneignung und arbeitsplatzbezogene Beleuchtungsplanung bleiben fachlich zu prüfen.
Ergebnis vor der Weitergabe kontrollieren
Führen Sie eine Rückprobe mit den sichtbaren Ausgangswerten durch und ändern Sie für eine Sensitivitätsprüfung jeweils nur eine Annahme. Kennzeichnen Sie Messwert, Angebot, amtlichen Datenstand und frei gewähltes Szenario als unterschiedliche Evidenzklassen. Einheit, Zeitraum, Systemgrenze und Rundungsstufe müssen zusammen mit dem Ergebnis gespeichert werden. Eine plausible Rechenzahl bestätigt weder technische Eignung noch Vertrag, Förderung oder rechtliche Bewertung; auffällige Abweichungen sollten zuerst über Eingaben und Belege geklärt werden.
Warum zeigt der Rechner keine Amortisation?
Die Option für Investition und Wartung ist nicht aktiviert, die Nettoinvestition ist nicht positiv oder die jährliche Betriebskosten-Differenz ist null beziehungsweise negativ.
Ist weniger Watt automatisch gleichwertig?
Nein. Lichtstrom, Verteilung, Blendung, Farbwiedergabe, Farbtemperatur, Dimmbarkeit, Sockel und Einsatzbedingungen müssen separat passen.
Warum steht bei CO₂ „nicht berechnet“?
Weil kein vollständig dokumentierter Faktor mit Quelle, Datenjahr und Systemgrenze eingegeben wurde. Das ist belastbarer als ein erfundenes Null-Ergebnis.
Quellen und Grundlagen
Die BDEW-Strompreisanalyse April 2026 liefert den editierbaren Haushaltsbenchmark von 37,0 ct/kWh. Maßgeblich für Ihre Rechnung bleibt der eigene Vertrag oder die Abrechnung.
BDEW Strompreisanalyse April 2026