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Netzentgelt-Rechner 2026: lokales Preisblatt und § 14a

Von · Aktualisiert Juli 2026 · Geprüft 28. Juli 2026

Übernehmen Sie Arbeitspreis und feste Komponenten aus dem Preisblatt Ihres Netzbetreibers. Benchmarks und §-14a-Szenarien bleiben klar vom lokalen Standardpreisblatt getrennt.

Schnelle BerechnungBeginnen Sie mit den wichtigsten Angaben. Zusätzliche Werte sind optional und verfeinern das Ergebnis.

Wählen Sie lokales Preisblatt, A/B-Vergleich, datierten Benchmark oder ein extern bestätigtes §-14a-Szenario.

kWh

Jahresverbrauch, auf den das lokale Preisblatt, beide Vergleichsvarianten oder das §-14a-Szenario bezogen werden.

ct/kWh

Netz-Arbeitspreis aus dem lokalen Preisblatt in Cent je kWh.

€/Jahr

Jährlicher Grundpreis aus demselben Preisblatt wie der Arbeitspreis.

ct/kWh

Netz-Arbeitspreis von Preisblatt B für denselben Verbrauch und Zeitraum.

€/Jahr

Jährlicher Grundpreis von Preisblatt B.

ct/kWh

Veröffentlichter Vergleichs-Arbeitspreis in ct/kWh; er ersetzt kein lokales Preisblatt.

Nur „Ja“ wählen, wenn Berechtigung, Anlage und Messkonzept außerhalb des Rechners bestätigt wurden.

Modul, das der zuständige Netzbetreiber für das konkrete Szenario tatsächlich anwendet.

Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle5 Bereiche
Preisblatt A – weitere Angaben 5 Felder
€/Jahr

Separates jährliches Messstellenentgelt, sofern es nicht bereits im Grundpreis enthalten ist.

Verhindert eine doppelte Erfassung, wenn das Messstellenentgelt bereits im Grundpreis enthalten ist.

€/Jahr

Weitere ausdrücklich benannte jährliche Fixkomponente desselben Preisblatts.

Wählen Sie Brutto, wenn die Preisblattwerte Umsatzsteuer bereits enthalten, sonst Netto.

%

Umsatzsteuersatz zur Umrechnung eingegebener Nettowerte auf Brutto.

Preisblatt B – weitere Angaben 3 Felder
€/Jahr

Separates jährliches Messstellenentgelt von Preisblatt B.

€/Jahr

Weitere ausdrücklich benannte jährliche Fixkosten von Preisblatt B.

Brutto- oder Nettobasis von Preisblatt B; beide Varianten müssen auf eine gemeinsame Basis gebracht werden.

Benchmark-Dokumentation 2 Felder

Stichtag oder Zeitraum, für den der eingegebene Benchmark gilt.

Herausgeber und genaue Veröffentlichung des Vergleichswerts.

§ 14a – Modulwerte 3 Felder

Vom Netzbetreiber bestätigte pauschale jährliche Reduzierung für Modul 1.

kWh

Verbrauch der steuerbaren Einrichtung, auf den ein reduzierter Arbeitspreis angewendet wird.

ct/kWh

Bestätigter reduzierter Netz-Arbeitspreis für das gewählte Szenario.

§ 14a – Zeitfenster 4 Felder
kWh

Verbrauch im ersten bestätigten Zeitfenster des zeitvariablen Moduls.

ct/kWh

Netz-Arbeitspreis im ersten bestätigten Zeitfenster.

kWh

Verbrauch im zweiten bestätigten Zeitfenster des zeitvariablen Moduls.

ct/kWh

Netz-Arbeitspreis im zweiten bestätigten Zeitfenster.

Lokales Netzentgelt und Kostenanteile

Netzentgelt im eingegebenen Szenario
Variable und feste Komponenten
Effektiver Preis oder Datengrundlage
Break-even, Quelle oder Modulwert
Anteile, Vergleich oder Einordnung
Was bedeutet das?
So wird der Rechner verwendet
  1. Preisblatt und Zeitraum zusammenhalten — Arbeitspreis, Grundpreis, Messstellenentgelt, weitere Fixkosten und Steuerbasis müssen aus demselben lokalen Preisblatt stammen.
  2. Messkosten nur einmal erfassen — Prüfen Sie, ob der Messstellenbetrieb bereits im Grundpreis enthalten ist, bevor Sie ein separates Entgelt hinzufügen.
  3. § 14a nur mit Betreiberwerten rechnen — Berechtigung, Modul, Messkonzept, Reduzierung und Zeitfenster müssen extern bestätigt sein; die Maske entscheidet diese Voraussetzungen nicht.
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Wie wird das lokale Netzentgelt berechnet?

Das lokale Szenario addiert verbrauchsabhängigen Netz-Arbeitspreis und ausdrücklich eingegebene feste Komponenten. Ein Benchmark bleibt ein datierter Vergleich ohne lokale Fixkosten; § 14a wird nur mit bestätigten Nutzerwerten gerechnet.

lokales PreisblattFixkosten getrennt§ 14a nur bestätigt

Ein bundesweiter Durchschnitt ist kein Ersatz für das Preisblatt des zuständigen Netzbetreibers.

Formeln für Netzentgelt und Vergleich

Alle Preisbestandteile müssen auf derselben Netto- oder Bruttobasis stehen.

Variable NetzkostenVerbrauch × Netz-Arbeitspreis
Feste NetzkostenGrundpreis + separates Messstellenentgelt + weitere benannte Fixkosten
Gesamtkostenvariable Netzkosten + feste Netzkosten
Effektiver NetzpreisGesamtkosten ÷ Verbrauch
Break-even zweier PreisblätterDifferenz der Fixkosten ÷ Differenz der Arbeitspreise
§ 14a Modul 3Σ (Verbrauch je Zeitfenster × Preis je Zeitfenster)

Bei null Verbrauch bleibt ein effektiver ct/kWh-Wert leer; feste Kosten werden trotzdem nicht verschwiegen.

Preisblatt statt Durchschnittswert

Lokales NetzentgeltVerbrauchsabhängiger Arbeitspreis und feste Preisblattkomponenten werden auf derselben Basis addiert.Lokales NetzentgeltLokales Preisblatt statt DurchschnittswertArbeitspreis8,4 ct/kWhlokales PreisblattFixkosten142 €/JahrGrund-/MesspreisNetzentgelt436 €/Jahrgleiche PreisbasisStandardpreisblatt und § 14a getrenntStandardtarifArbeitspreis + Fixkosten§ 14a-Modulnur bestätigter TarifwegseparatBundesweite Benchmarks ersetzen kein lokales Netzbetreiber-Preisblatt.
Benchmark und §-14a-Module werden nicht still in das lokale Standardpreisblatt gemischt.

Was der Rechner bei § 14a nicht entscheidet

Der Rechner übernimmt nur bestätigte Werte für pauschale Reduzierung, reduzierten Arbeitspreis oder zeitvariable Preisfenster. Ob eine Anlage steuerbar und berechtigt ist, welches Modul gilt und welches Messkonzept erforderlich ist, entscheidet nicht diese Rechenmaske.

Messstellenentgelt, Steuern, Umlagen und Lieferantenkosten können auf einer Stromrechnung anders gruppiert sein. Das Netzentgelt ist nur ein Bestandteil der gesamten Stromkosten. Für den vollständigen Tarifbetrag verwenden Sie den Stromkostenrechner; Strombedarf und Arbeitszahl einer Wärmepumpe gehören dagegen in den Wärmepumpen-Rechner. Der lokale Modus enthält nur die von Ihnen ausdrücklich benannten Netzkomponenten.

Kontrollbeispiel für ein lokales Preisblatt

PositionEingabe oder ErgebnisPrüfhinweis
Jahresverbrauch3.500 kWhlokaler Standardfall ohne Lastgang
Netz-Arbeitspreis8,4 ct/kWhaus demselben Preisblatt wie die Fixkosten
Grundpreis und Messung72 € + 20 € pro JahrMessentgelt ist nicht im Grundpreis enthalten
Variable / feste Kosten294,00 € / 92,00 €getrennt ausgewiesen
Netzentgelt gesamt386,00 € pro Jahrentspricht 32,17 € pro Monat
Effektiver Netzpreis11,029 ct/kWhGesamtkosten geteilt durch Verbrauch

Preisbestandteile sauber abgrenzen

Der Arbeitspreis wächst mit jeder verbrauchten Kilowattstunde. Grundpreis, Messstellenentgelt und weitere ausdrücklich benannte Positionen bleiben dagegen auch bei niedrigem Verbrauch bestehen. Im Beispiel entfallen 76,2 % der Kosten auf den variablen und 23,8 % auf den festen Anteil. Diese Trennung erklärt, warum eine reine Verbrauchssenkung die jährlichen Netzkosten nicht proportional reduziert.

Prüfen Sie im Preisblatt, ob Beträge netto oder brutto angegeben sind und ob das Messstellenentgelt bereits im Grundpreis steckt. Erst danach darf eine Umsatzsteuer ergänzt werden. Ein Ergebnis mit gemischten Preisbasen wäre rechnerisch sauber addiert, inhaltlich aber falsch. Für eine All-in-Betrachtung des Vertrags eignet sich der kWh-Preisrechner; einzelne Effizienzmaßnahmen lassen sich im LED-Sparrechner abgrenzen.

Ein Benchmark vergleicht nur den ausgewiesenen Arbeitspreis. Lokale Fixkosten werden dort bewusst nicht ergänzt, weil dafür das konkrete Netzgebiet und Preisblatt fehlen. Dokumentieren Sie deshalb Netzbetreiber, Preisblatt, Spannungsebene, Messart, Gültigkeitsdatum und Steuerbasis gemeinsam mit dem Ergebnis.

§ 14a und Tarifvergleich als eigene Szenarien

Eine Reduzierung nach § 14a EnWG ist keine frei wählbare Rabattposition. Der Rechner verlangt eine bestätigte Berechtigung und konkrete Werte, bevor er ein pauschales, arbeitspreisbasiertes oder zeitvariables Modul berechnet. Anschluss, Inbetriebnahme, Steuerbarkeit, Messkonzept und die Wahlmöglichkeiten des zuständigen Netzbetreibers müssen außerhalb des Rechners geklärt werden.

Vergleichen Sie Varianten mit identischem Verbrauch und identischer Steuerbasis. Beim zeitvariablen Modul müssen die Kilowattstunden den richtigen Preisfenstern zugeordnet sein; eine pauschale Verteilung würde den Vorteil oder Nachteil verfälschen. Heizsysteme, Erzeugung und Speicher sind getrennte Entscheidungen: dafür stehen Pelletheizungs-, Photovoltaik-, Solar-Autarkie- und Solarertrag-Rechner bereit. Ihre Ergebnisse dürfen nur mit übereinstimmendem Zeitraum und ohne doppelt gezählte Netzbezüge zusammengeführt werden.

Warum brauche ich das lokale Preisblatt?

Netzentgelte unterscheiden sich nach Netzgebiet, Spannungsebene, Messung und Tarifstruktur. Ein Durchschnitt kann deshalb keine lokale Rechnung ersetzen.

Was passiert bei null kWh?

Variable Kosten sind null, feste Komponenten bleiben bestehen. Ein effektiver Preis je kWh wird bei null Verbrauch nicht berechnet.

Berechnet der Rechner meine §-14a-Berechtigung?

Nein. Der §-14a-Modus wird erst gerechnet, wenn Sie die externe Berechtigung bestätigen und die konkreten Modulwerte eingeben.

Quellen und Grundlagen

Die Bundesnetzagentur erläutert Aufbau, Regulierung und Veröffentlichung von Netzentgelten. Für die konkrete Rechnung bleibt das Preisblatt des örtlichen Netzbetreibers maßgeblich.

Bundesnetzagentur – Netzentgelte

Die Bundesnetzagentur erläutert reduzierte Netzentgelte und die Module für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG. Der Rechner verwendet ausschließlich extern bestätigte Modulwerte.

Bundesnetzagentur – steuerbare Verbrauchseinrichtungen

Aktualisiert Juli 2026 · Zur Methodik
Keine automatische Netzbetreiber- oder Preisblatterkennung. Der Rechner prüft weder Anschlussart noch §-14a-Berechtigung und bildet keine vollständige Stromrechnung, RLM- oder Leistungspreissystematik ab.