Promillerechner: Blutalkohol als Modellspanne schätzen
Getränkemengen, Trinkzeiten und Körperdaten in eine transparente Watson-Modellspanne einordnen. Keine Messung und niemals eine Fahrtüchtigkeitsfreigabe.
Bestätigen Sie den Erwachsenenbereich. Für Minderjährige ist dieses Modell nicht vorgesehen.
Wählt die dokumentierten Watson-Koeffizienten; dies ist kein vollständiges individuelles biologisches Profil.
Alter in Jahren für die Watson-Schätzung des Gesamtkörperwassers.
Aktuelles Körpergewicht in Kilogramm.
Körpergröße in Zentimetern für die Watson-Gleichung.
Anzahl der tatsächlich konsumierten Portionen dieses Getränks.
Tatsächliche Getränkemenge je Portion in Millilitern.
Alkoholgehalt in Volumenprozent, beispielsweise 5 für 5 Vol.-%.
Optionaler Name zur Dokumentation; die Bezeichnung verändert die Rechnung nicht.
Anzahl der tatsächlich konsumierten Portionen dieses Getränks.
Tatsächliche Getränkemenge je Portion in Millilitern.
Alkoholgehalt in Volumenprozent, beispielsweise 5 für 5 Vol.-%.
Zeit zwischen Trinkbeginn und dem Zeitpunkt, für den die Modellspanne berechnet wird.
Dauer, über die dieses Getränk konsumiert wurde.
Optionaler Name zur Dokumentation; die Bezeichnung verändert die Rechnung nicht.
Anzahl der tatsächlich konsumierten Portionen dieses Getränks.
Tatsächliche Getränkemenge je Portion in Millilitern.
Alkoholgehalt in Volumenprozent, beispielsweise 5 für 5 Vol.-%.
Zeit zwischen Trinkbeginn und dem Zeitpunkt, für den die Modellspanne berechnet wird.
Dauer, über die dieses Getränk konsumiert wurde.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle4 Bereiche
Sicherheitsprüfung 1 Feld
Schwangerschaft, Erkrankung, Medikamente, Erbrechen oder eine unbekannte Trinkmenge machen die Schätzung ungeeignet.
Getränk 1 1 Feld
Optionaler Name zur Dokumentation; die Bezeichnung verändert die Rechnung nicht.
Getränk 1 und Zeitangaben 2 Felder
Zeit zwischen Trinkbeginn und dem Zeitpunkt, für den die Modellspanne berechnet wird.
Dauer, über die dieses Getränk konsumiert wurde.
Weitere Getränke 2 Felder
Blendet Getränk 2 mit eigenem Zeitbezug ein. Deaktivierte Zeilen werden nicht berechnet.
Blendet Getränk 3 mit eigenem Zeitbezug ein. Deaktivierte Zeilen werden nicht berechnet.
Ihr Ergebnis
- Anwendungsbereich bestätigen — Der Rechner ist ausschließlich ein Erwachsenenmodell. Besondere gesundheitliche Situationen machen die Schätzung ungeeignet.
- Getränke und Zeitbezug dokumentieren — Erfassen Sie Portionen, Milliliter, Volumenprozent, Trinkbeginn und Trinkdauer so genau wie möglich.
- Spanne als Unsicherheit lesen — Unterer und oberer Modellwert sind keine sicheren Grenzen. Verwenden Sie die Ausgabe niemals für Fahren, Arbeit, Maschinen oder Medikamente.
Was die Blutalkohol-Schätzung zeigt und was sie nicht zeigen kann
Der Rechner schätzt aus Getränkemenge, Alkoholgehalt, Trinkzeit und Körperdaten eine modellierte Blutalkoholspanne. Als Hauptmodell wird das geschätzte Gesamtkörperwasser nach Watson verwendet. Zusätzlich werden unterschiedliche Aufnahme- und Abbauraten gerechnet, damit biologische Unsicherheit sichtbar bleibt. Das Ergebnis ist kein Messwert, keine Fahrtüchtigkeitsprüfung und keine Angabe, wann eine Person wieder sicher fahren, arbeiten oder Medikamente einnehmen kann.
Bei Bewusstseinsstörung, Atemproblemen, Krampfanfällen oder Vergiftungsverdacht sofort 112 rufen.
Welche Eingaben die Modellspanne verändern
Erfassen Sie jedes Getränk mit Anzahl, Millilitern pro Portion, Volumenprozent, Beginn und Trinkdauer. Aus Volumen und Alkoholgehalt wird zunächst die Masse des reinen Alkohols berechnet. Der getrennte Alkohol-Rechner zeigt diese Stoffmenge ohne Promillemodell und eignet sich, wenn nur Gramm Alkohol oder Ethanol-Kalorien benötigt werden.
Geschlecht, Alter, Körpergröße und Gewicht werden für die Watson-Schätzung des Gesamtkörperwassers verwendet. Die Formel bildet Durchschnittszusammenhänge ab und kennt weder individuelle Körperzusammensetzung noch Erkrankungen, Medikamente, Nahrungsaufnahme oder tatsächliche Resorption. Wassertrinken kann Dehydrierung beeinflussen, beschleunigt aber nicht verlässlich den Alkoholabbau. Der Wasserrechner darf deshalb nicht als Ausnüchterungswerkzeug verstanden werden.
Auch Schlaf beseitigt Alkohol nicht nach einem festen Zeitplan. Der Schlaf-Rechner berechnet Zeitfenster und Zyklen, kann aber keine Nüchternheit bestätigen. Für sicherheitskritische Entscheidungen ist ausschließlich eine geeignete Messung und im Zweifel professionelle Beurteilung relevant.
Warum der Rechner eine Bandbreite statt einer Einzelzahl ausgibt
Modellschritte und Unsicherheitsannahmen
Die zentrale Rechnung verwendet 80 % angenommene Aufnahme und 0,15 ‰ Abbau pro Stunde; Randwerte erzeugen eine sichtbar breitere Spanne.
Rechenbeispiel: ein halber Liter Bier zwei Stunden zuvor
Für das geprüfte Beispiel werden eine erwachsene männliche Person, 40 Jahre, 180 cm und 80 kg sowie ein Getränk mit 500 ml und 5 Vol.-% eingegeben. Das Getränk enthält rechnerisch 20 g reinen Alkohol. Die Watson-Gleichung schätzt das Gesamtkörperwasser auf rund 44,87 Liter.
Unter der zentralen Annahme ergibt sich ein modellierter Spitzenwert von rund 0,36 ‰. Für den aktuellen Zeitpunkt ergibt die Kontrollrechnung einen zentralen Modellwert von rund 0,14 ‰. Die alternative Annahmenspanne reicht in diesem Szenario ungefähr von 0,05 bis 0,22 ‰.
Diese Zahlen sind keine Messung. Schon abweichende Trinkdauer, Nahrungsaufnahme, Resorption, Körperzusammensetzung oder Stoffwechselgeschwindigkeit können den tatsächlichen Verlauf verändern. Das Beispiel darf deshalb nicht rückwärts in eine Fahrentscheidung oder eine vermeintlich sichere Wartezeit umgedeutet werden.
Warum Schätzung und tatsächlicher Blutwert auseinanderliegen können
| Einfluss | Im Rechner | In der Realität |
|---|---|---|
| Getränkemenge | aus ml und Vol.-% berechnet | Glasgröße und Ausschank können abweichen |
| Körperwasser | Watson-Schätzung | individuelle Zusammensetzung bleibt unbekannt |
| Aufnahme | 70–90 % als Modellspanne | Nahrung und Trinkverlauf verändern den Verlauf |
| Abbau | 0,10–0,20 ‰/h als Annahme | individuell und nicht zuverlässig beschleunigbar |
| Zeitpunkt | aus eingetragener Zeit | Erinnerungs- und Rundungsfehler möglich |
Ergebnis sicher interpretieren
Der untere Rand ist kein garantiert unterschrittener Wert und der obere Rand kein medizinisches Maximum. Beide Werte entstehen aus festgelegten Modellkombinationen. Ein Atemalkoholtest, eine Blutprobe oder eine fachliche Untersuchung kann andere Ergebnisse liefern. Auch ein angezeigter Wert von 0,00 ‰ beweist keine vollständige Nüchternheit oder Leistungsfähigkeit.
Für Straßenverkehr, Fahrrad, Maschinen, Arbeit, Betreuung anderer Personen oder Medikamenteneinnahme darf die Berechnung nicht verwendet werden. Rechtliche Grenzwerte werden bewusst nicht als Freigabelogik eingebaut, weil individuelle Ausfallerscheinungen und besondere Regeln unabhängig von einer einzelnen Zahl relevant sein können.
Bei schwerer Benommenheit, wiederholtem Erbrechen, verlangsamter oder unregelmäßiger Atmung, Krampfanfällen, Unterkühlung oder fehlender Reaktion besteht ein medizinischer Notfall. Betroffene nicht allein lassen, stabile Seitenlage prüfen und 112 rufen.
Häufige Fragen zur Blutalkohol-Schätzung
Kann ich mit dem Ergebnis bestimmen, wann ich wieder fahren darf?
Nein. Das Ergebnis ist eine Modellspanne und keine Messung oder Sicherheitsfreigabe. Verwenden Sie es niemals für eine Fahrentscheidung.
Warum zeigt der Rechner mehrere Werte?
Weil Aufnahme und Abbau nicht exakt bekannt sind. Die Spanne macht alternative Annahmen sichtbar, beseitigt die Unsicherheit aber nicht.
Beschleunigen Kaffee, Dusche, Schlaf oder Wasser den Abbau?
Sie können das Befinden beeinflussen, machen den Alkoholabbau aber nicht verlässlich schneller und bestätigen keine Nüchternheit.
Warum kann das Modell trotz genauer Getränkedaten falsch liegen?
Körperwasser, Resorption, Stoffwechsel, Trinkdauer und individuelle Biologie werden nur vereinfacht oder gar nicht erfasst.
Quellen und Grundlagen
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit erläutert Alkoholmengen, Risiken und Grenzen pauschaler Promilleberechnungen.
BIÖG: Häufige Fragen zu AlkoholDer BIÖG-Promillerechner weist ebenfalls darauf hin, dass ein errechneter Wert keine Messung und keine Grundlage für sicheres Fahren ist.
BIÖG: Promillerechner und Grenzen