GKV vs. PKV: Haushaltskosten mit echten Angeboten vergleichen
Vergleicht aktuelle Monatskosten auf einer gemeinsamen Haushaltsbasis. Familienversicherung, PKV-Zugang und Angebote müssen ausdrücklich bestätigt werden.
Der Status steuert GKV-Bemessung, mögliche PKV-Zugangsprüfung und Zuschusslogik. Wählen Sie die tatsächliche Situation des betrachteten Monats.
Verwenden Sie die beitragspflichtigen Monatseinnahmen für die GKV-Berechnung, nicht automatisch Umsatz oder Haushaltsnetto.
Gemeint ist das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt für die JAEG-Prüfung. Es ist nicht in jedem Fall identisch mit Monatsbrutto mal zwölf.
„Ja“ nur wählen, wenn Versicherungsfreiheit und tatsächlicher Zugang fachlich oder vertraglich geklärt sind. Der Rechner entscheidet den Status nicht selbst.
Den aktuellen kassenindividuellen GKV-Zusatzbeitrag eintragen. Der amtliche Durchschnitt von 2,9 % kann von Ihrer Krankenkasse abweichen.
Nur für freiwillig Versicherte: bestätigte Mindestbemessungsgrundlage aus der Beitragsmitteilung verwenden.
Das Alter wird für den Kinderlosenzuschlag in der Pflegeversicherung benötigt.
„Ja“ nur bei nachgewiesener Elterneigenschaft wählen.
Krankenversicherungsbeitrag der Hauptperson aus einem konkreten Angebot oder einer aktuellen Beitragsmitteilung.
Private Pflegepflichtversicherung der Hauptperson aus demselben Angebotsstand.
Das Ruhestandsszenario ist ein separater Vergleich mit heutigen, ausdrücklich eingegebenen Werten und keine Prognose künftiger Beiträge.
Gesetzlicher Rentenzahlbetrag beziehungsweise bestätigte GKV-Beitragsbasis für das Ruhestandsszenario.
Für das Szenario angenommener GKV-Zusatzbeitrag. Der tatsächliche Satz kann sich bis zum Ruhestand ändern.
Eingegebener PKV-Krankenbeitrag im Ruhestandsszenario. Keine heutige Tarifprämie automatisch fortschreiben.
Eingegebener Beitrag zur privaten Pflegepflichtversicherung im Ruhestandsszenario.
Nur separat angenommene oder dokumentierte Zuschläge im Ruhestandsszenario.
Jährlicher Selbstbehalt des Ruhestandsszenarios, getrennt vom laufenden Monatsbeitrag.
Weitere Angaben Optional für genauere oder besondere Fälle8 Felder
Nur berücksichtigungsfähige Kinder unter 25 ab dem zweiten bis zum fünften Kind zählen.
Die Arbeitnehmeraufteilung der Pflegeversicherung ist in Sachsen abweichend. Entscheidend ist der Beschäftigungsort.
Kostenfreie Familienversicherung nur ansetzen, wenn sie für die einbezogenen Personen tatsächlich bestätigt ist.
Weitere tatsächlich zu zahlende GKV-Beiträge im Haushalt, etwa für nicht familienversicherte Angehörige. Keine hypothetischen Beiträge eintragen.
Tatsächliche Beiträge weiterer Familienmitglieder. Nur Personen einbeziehen, die im GKV-Szenario ebenfalls berücksichtigt werden.
Nur separat ausgewiesene Risikozuschläge eintragen, die nicht bereits im PKV-Krankenbeitrag enthalten sind.
Jährlicher Haushalts-Selbstbehalt laut Tarif. Er ist ein Kostenrisiko, kein sicherer Monatsbeitrag.
Nur vertraglich garantierte jährliche Rückerstattung verwenden. Unsichere Erfolgs- oder Leistungsrückerstattungen nicht als feste Entlastung behandeln.
Aktueller Kostenvergleich
- Gleiche Haushaltsgrenze verwenden — Erfassen Sie auf beiden Seiten dieselben Personen und denselben Zeitraum.
- Nur echte PKV-Angebote eintragen — Familienmitglieder, Pflegepflicht und Zuschläge müssen aus individuellen Angeboten stammen.
- Differenz nicht als Empfehlung lesen — Leistungen, Selbstbehalt, Rückkehrregeln und langfristige Beitragsentwicklung sind nicht in einem Monatsbetrag gleichwertig.
Was vergleicht der GKV-vs.-PKV-Rechner?
Der Rechner stellt die aktuellen monatlichen Haushaltskosten einer gesetzlichen Krankenversicherung den eingegebenen Beiträgen realer privater Kranken- und Pflegeversicherungsangebote gegenüber. Er berücksichtigt den gewählten GKV-Zusatzbeitrag, die unterstützte Beitragsbasis, weitere tatsächliche GKV-Beiträge, PKV- und PPV-Angebotswerte, Arbeitgeberzuschuss, Selbstbehalt und mögliche Beitragsrückerstattung. Er empfiehlt keinen Wechsel und erfindet keine zukünftige Beitragsentwicklung.
Ein günstiger Monatsbetrag ist kein vollständiger Leistungsvergleich. Zugangsvoraussetzungen, Familienversicherung, Leistungsumfang, Selbstbehalte, Wechseloptionen und die Situation im Ruhestand müssen getrennt beurteilt werden.
GKV und PKV auf derselben Haushaltsbasis vergleichen
So entsteht der Haushaltsvergleich
Beispiel: Angestellter unterhalb der eingegebenen JAEG
Ein 35-jähriger Angestellter gibt 5.000 € Monatsbrutto, 60.000 € regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt und eine JAEG von 77.400 € ein. Der GKV-Zusatzbeitrag beträgt 2,9 %. Weitere Haushaltsbeiträge werden nicht angesetzt. Der Rechner ermittelt für die eingegebene Beitragsbasis GKV-Haushaltskosten von 527,50 € pro Monat.
Für die PKV werden ein tatsächliches Krankenversicherungsangebot von 700 € und 100 € private Pflegepflichtversicherung eingetragen. Der bestätigte beziehungsweise gesetzlich begrenzte Arbeitgeberzuschuss beträgt im Beispiel 400 €. Damit verbleiben 400 € PKV-Haushaltskosten pro Monat. Die Differenz beträgt minus 127,50 € zugunsten des eingegebenen PKV-Szenarios.
Trotzdem zeigt der Zugangsstatus, dass die eingegebene JAEG-Schwelle mit 60.000 € Jahresarbeitsentgelt nicht erreicht ist und der PKV-Zugang nicht bestätigt wurde. Der Selbstbehalt von 600 € pro Jahr bleibt zusätzlich sichtbar. Das Beispiel demonstriert, warum eine günstige Rechenspalte keine rechtliche Wechselmöglichkeit und keine Leistungsbewertung ersetzt.
Welche Unterschiede passen nicht in einen Monatsbetrag?
| Thema | GKV | PKV |
|---|---|---|
| Beitragsgrundlage | einkommens- und statusabhängig innerhalb gesetzlicher Grenzen | individuelles Angebot nach Tarif und versicherten Personen |
| Familie | beitragsfreie Familienversicherung nur bei erfüllten Voraussetzungen | für jede Person ist regelmäßig ein eigener Beitrag zu berücksichtigen |
| Leistungen | gesetzlicher Leistungskatalog und Satzungsleistungen | vertraglich vereinbarter Tarif mit Ausschlüssen und Erstattungsregeln |
| Kostenrisiko | Zuzahlungen und nicht erstattete Leistungen möglich | Selbstbehalt, Beitragsrückerstattung und tarifliche Grenzen |
| Zugang und Rückkehr | Versicherungspflicht und Statusregeln | Zugangsvoraussetzungen, Gesundheitsprüfung und spätere Wechselgrenzen |
| Ruhestand | eigene beitragsrechtliche Regeln | zukünftiger Tarifbeitrag und Zuschüsse nicht zuverlässig aus einem heutigen Monatswert ableitbar |
Beiträge zuerst einzeln prüfen, dann den Haushalt vergleichen
Den gesetzlichen Beitrag der Hauptperson können Sie im GKV-Beitragsrechner mit Status, Zusatzbeitrag und Pflegeanteil nachvollziehen. Das ist sinnvoll, bevor weitere Haushaltsmitglieder in einen Vergleich aufgenommen werden.
Ein konkretes privates Angebot lässt sich im PKV-Beitragsrechner in Krankenversicherung, Pflegepflicht, Zuschläge und Arbeitgeberzuschuss zerlegen. Der Vergleich übernimmt keine erfundenen Marktprämien.
Die Pflegeversicherung sollte mit dem Pflegeversicherungs-Rechner separat geprüft werden, weil Kinderstatus, Bundesland und Versicherungsweg die Belastung verändern können.
Zugang, Familienversicherung und Ruhestand vorsichtig einordnen
Bei Angestellten hängt Versicherungsfreiheit nicht allein von einem Monatsbrutto mal zwölf ab. Maßgeblich ist das regelmäßige Jahresarbeitsentgelt nach den gesetzlichen Statusregeln. Der Rechner zeigt deshalb die eingegebene Schwelle und verlangt eine separate Bestätigung, statt aus wenigen Zahlen eine verbindliche Mitgliedschaftsentscheidung zu erzeugen.
Auch Familienversicherung wird nicht automatisch unterstellt. Einkommen, Alter, Ausbildung, Erwerbstätigkeit und der Versicherungsstatus der Eltern können relevant sein. Ein optionales Ruhestandsszenario verwendet nur ausdrücklich eingegebene Renten- und Angebotswerte; es ist keine Prognose künftiger Beitragssätze oder PKV-Tarife.
Häufige Fragen zu GKV und PKV
Zeigt eine negative Differenz, dass PKV besser ist?
Nein. Sie zeigt nur, dass die eingegebenen aktuellen Haushaltskosten niedriger sind. Leistungen, Selbstbehalt, Zugang und langfristige Entwicklung sind nicht gleichgesetzt.
Wird mein Partner oder Kind automatisch kostenlos in der GKV mitversichert?
Nein. Familienversicherung wird nur bei bestätigten Voraussetzungen berücksichtigt. Andernfalls müssen tatsächliche Beiträge eingegeben werden.
Schätzt der Rechner einen PKV-Beitrag aus Alter und Einkommen?
Nein. Er verwendet ausschließlich eingegebene Angebote für alle versicherten Personen sowie die private Pflegepflichtversicherung.
Ist das Ruhestandsszenario eine Prognose?
Nein. Es rechnet nur mit den separat eingegebenen Werten und behauptet keine zukünftigen GKV-Sätze oder PKV-Tarife.
Quellen und Grundlagen
§ 6 SGB V regelt Versicherungsfreiheit und enthält zentrale Statusvoraussetzungen für Beschäftigte oberhalb der maßgeblichen Jahresarbeitsentgeltgrenze.
§ 6 SGB V§ 257 SGB V regelt Voraussetzungen und Begrenzung des Arbeitgeberzuschusses zur privaten Krankenversicherung.
§ 257 SGB VDas Bundesgesundheitsministerium nennt für 2026 die allgemeine JAEG von 77.400 Euro, die monatliche Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 Euro und den durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent. Der persönliche Kassensatz und der tatsächliche Versicherungsstatus können abweichen.
BMG – GKV-Beiträge und Grenzwerte 2026Die Deutsche Rentenversicherung erläutert den Zuschuss zur privaten Krankenversicherung von Rentnern für 2026 und seine Begrenzung auf die Hälfte der tatsächlichen Krankenversicherungsaufwendungen.
DRV – Rentner und ihre Krankenversicherung 2026